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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Zwischen Hörde und Körne

RVR startet Vorarbeiten für Ausbau des Gartenstadt-Radweges

Nachricht vom 13.02.2018

Es tut sich was am geplanten Gartenstadt-Radweg: Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat am Dienstag, 13. Februar, die Arbeiten für den ersten Abschnitt der Trasse auf der ehemaligen Güterzugstrecke zwischen Phoenix See und Paderborner Straße gestartet.

bewachsene Trasse, auf der der Gartenstadtradweg entstehen soll

Noch ist die Trasse, auf der der Gartenstadt-Radweg entstehen soll, komplett bewachsen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Regionalverband Ruhr

Erst im Januar dieses Jahres hatte der RVR einen Förderbescheid der Bezirksregierung über 1,86 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt erhalten. Der erste Teilabschnitt zwischen Hörde und Körne ist knapp vier Kilometer lang. Rund einen Monat später - am 13. Februar - beginnt der RVR bereits mit den vorbereitenden Maßnahmen.

Bevor auf dem Boden der ehemaligen Bahntrasse ein Radweg entstehen kann, gibt es noch viel zu tun. Zunächst muss die Strecke geräumt werden. Daraufhin wird der RVR die alten Gleise zurückbauen und die Trasse auf einer Breite von sieben Metern roden. Außerdem müssen kranke sowie nicht standsichere Bäume gefällt werden sowie abgelegter Müll entsorgt werden.

Keine Verkehrsbehinderungen

Die Arbeiten an den Bäumen auf der Strecke wird der RVR voraussichtlich Ende Februar beenden. Die Müllentsorgung kann sich bis in den April hineinziehen. Mit Verkehrsbehinderungen ist nicht zu rechnen.

In einem zweiten Schritt plant der RVR, den Abschnitt zwischen Paderborner Straße und dem ehemaligen Werk Westfalenhütte im Dortmunder Norden auszubauen.

Plan Gartenstadt-Radweg

Der Maßnahmenplan für den Gartenstadt-Radweg in Dortmund. Bei Klick auf die Lupe öffnet sich der gesamte Plan.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Regionalverband Ruhr

Strecke soll Dortmunder Norden und Süden verbinden

Der gesamte geplante Rad- und Wanderweg beginnt am ehemaligen Werk Westfalenhütte nördlich der Brackeler Straße in Dortmund-Scharnhorst, verläuft in südliche Richtung und endet an der Kohlensiepenstraße in Dortmund-Hörde mit Anschluss an den Phoenix See.

Durch die geplante Radwegeführung werden die Ortsteile Scharnhorst, Innenstadt-Ost, Gartenstadt und Hörde miteinander verbunden. Im Norden soll der Radweg nach Kirchderne und Derne weitergeführt und an den Emscherparkradweg und den Radschnellweg 8 angeschlossen werden.

Dieses Wegesystem verläuft bis zur Stadtgrenze Lünen, wo Anschlüsse an den "Leezenpatt" und die "Lippetour 1" gegeben sind. Im Süden sind Anschlüsse an das Wegenetz des Phoenix Sees, an den Emscherweg, den R10 und den R33 vorgesehen bzw. möglich.

Finanziert wird der Gartenstadt-Radweg mit Mitteln von Bund und Land.

Zum Thema

Der RVR arbeitet in Abstimmung mit dem NRW-Wirtschaftsministerium und den Bezirksregierungen an der Verbesserung der Radwegeinfrastruktur im Ruhrgebiet. Ziel ist es, die Metropole Ruhr unter der neuen Dachmarke "Rad.Revier.Ruhr" als Radreiseregion vom ADFC zertifizieren zu lassen.