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Bild: Jesús González Rebordinos

Bildung

Masterplan Wissenschaft: Zwischenbericht zeigt erfolgreiche Umsetzung

Nachricht vom 23.03.2018

Dortmund ist Wissenschaftsstadt. Im Juni 2013 hatte der Rat der Stadt Dortmund den Masterplan Wissenschaft und seine Umsetzung beschlossen - und die ist bisher ein voller Erfolg. Wie ein Zwischenbericht zeigt, wurden bereits zwei Drittel der formuliereten Maßnahmen abgeschlossenen, etabliert oder beschlossen eingestuft.

Sieben Hochschulen und 19 außeruniversitäre Forschungsinstitute bilden die Dortmunder Hochschul- und Forschungslandschaft. Hinzu kommen wissenschaftsorientierte Unternehmen, Museen, Archive und Kultureinrichtungen. Aktuell studieren über 52.000 Menschen in Dortmund.

Der Prozess der Umsetzung des Masterplans Wissenschaft ist in seiner Art einzigartig in Deutschland. Von Mai 2011 bis Januar 2013 wurde in einem von Wissenschaft, Wirtschaft, Stadt und Stadtgesellschaft getragenen Prozess der Masterplan Wissenschaft für Dortmund erarbeitet. Die gemeinsame Umsetzung mit den Partnern des Masterplans verfolgt das Ziel, Dortmund noch stärker als Wissenschaftsstadt zu positionieren.

Ergebnisse werden bei 3. Dortmunder Wirtschaftskonferenz vorgestellt

In den sechs Handlungsfeldern konnten gut zwei Drittel der 100 formulierten Maßnahmen als abgeschlossenen, etabliert oder beschlossen eingestuft werden. Mit fast allen Maßnahmen wurde begonnen. Die Umsetzung wird durch den Lenkungskreis und den Wissenschaftsdialog mit den beteiligten Akteuren, den Beauftragten des Masterplans Wissenschaft und durch ein gemeinsames Controlling begleitet. Eine ausführliche Bewertung der Handlungsfelder erfolgt im Zuge der zur Zeit laufenden Evaluation des Masterplans und der darin benannten wissenschaftlichen Kompetenzfelder. Die Ergebnisse sollen im November 2018 unter anderem im Rahmen der 3. Dortmunder Wissenschaftskonferenz präsentiert werden.

Inhaltlich geht es im Masterplan um die Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Kompetenzfelder, die Campusentwicklung, wissenschaftsfördernde Rahmenbedingungen, Marketing für die Wissenschaftsstadt, die Verknüpfung von Wissenschaft und Stadtgesellschaft sowie von Wissenschaft und Wirtschaft.

Der Zwischenbericht, der in der letzten Sitzung des Verwaltungsvorstands vorgelegt wurde, verweist außerdem auf eine Reihe von Veranstaltungen im Jahr 2018, die Wissenschaft für die breite Bürgerschaft erlebbar machen. Dazu zählen die WissensNacht Ruhr am 28. September und die "Highlights der Physik" vom 17. bis zum 22. September, bei dem sich die Dortmunder Innenstadt in ein großes Mitmach-Labor verwandeln wird.

Beispiele: Diese Projekte wurden erfolgreich umgesetzt

In den wissenschaftlichen Kompetenzfeldern konnten viele Erfolge verbucht werden, etwa die Fertigstellung des LogistikCampus, die Fortführung der Förderung für Forschungszentrum ReCIMP (Produktionstechnik), der gemeinsame Forschungsschwerpunkt "Materials Chain" im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr, die Gründung des Zentrums für integrierte Wirkstoffforschung (ZIW) an der TU Dortmund, die Beteiligung an international-vergleichenden Schulleistungsstudien (TIMMS und IGLU) sowie der Weiterentwicklung des Forschungsclusters "Energien und Ressourcen" und der Grundsteinlegung für das Forschungszentrum für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGI) auf dem Campus der TU Dortmund.

In einem dialogorientierten Prozess wurde ein städtebauliches Entwicklungskonzept für den Hochschul-, Wissenschafts- und Technologiecampus Dortmund erarbeitet. Mehrere konkrete Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, zum Beispiel die Gestaltung des Kreisverkehrs und eine Verbesserung der Nahversorgung.

Die Familienfreundlichkeit des Wissenschaftsstandorts wurde weiter ausgebaut, zum Beispiel durch den Um- bzw. Neubau von Kitagebäuden ("Pädagogisches Zentrum am Campus: Kita im Grünen") und die Erweiterung des Familienservices im Bereich "Dual Career".

Im Rahmen der Maßnahme "Studierende im urbanen Kulturleben" wurde die "Theaterflatrate für Studierende" rund 36.000-mal genutzt.

Mit dem Wissenschaftsslogan "Dortmund. Eine Stadt. Viel Wissen." werben die Stadt Dortmund und die Dortmunder Wissenschaftseinrichtungen gemeinschaftlich für die Wissenschaftsstadt Dortmund.

Die gute Zusammenarbeit an der Schnittstelle Wissenschaft/Wirtschaft manifestiert sich in einer Reihe von gemeinschaftlichen Aktivitäten (zum Beispiel Smart City Allianz) sowie strukturellen Maßnahmen, wie zum Beispiel der Gründung des Centrums für Entrepreneurship und Transfer an der TU Dortmund oder des Instituts für die Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL) an der FH Dortmund.