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Bild: Jesús González Rebordinos

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Stadt lädt zu Bürgerdialog zum "Masterplan Mobilität 2030" - Elektromobilität und Luftreinhaltung im Fokus

Nachricht vom 06.06.2018

Im Rahmen des vor zwei Jahren begonnenen Prozesses zum "Masterplan Mobilität 2030" hat die Stadt Dortmund mit zahlreichen Beteiligten Teilkonzepte zu Elektromobilität und Luftreinhaltung erarbeitet. Um die erarbeiteten Maßnahmen und Konzepte vorzustellen und zu diskutieren, lädt die Stadt Dortmund alle Bürger zu einer öffentlichen Dialog-Veranstaltung am Dienstag, 26. Juni 2018, um 17:30 Uhr in die Bürgerhalle des Rathauses ein.

Bis Ende Juli 2018 werden in einem vom Bund geförderten Masterplan "Nachhaltige Mobilität für die der Stadt" konkrete Maßnahmen zur Reduktion der Stickstoffdioxidemissionen sowie zur Verbesserung der Luftqualität erarbeitet. Im Rahmen des Bürgerdialogs sind die Bürger der Stadt aufgerufen, ihre Ideen und Fragen für die Verbesserung der Luftqualität und für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung in der Stadt einzubringen.

Vorträge zu Stand nachhaltiger Mobilität in Dortmund

Einlass für erste Informationsmöglichkeiten an Messeständen ist um 17:00 Uhr. Die öffentliche Dialogveranstaltung beginnt um 17:30 Uhr mit zwei einführenden Vorträgen. Stadtrat Ludger Wilde wird über "Nachhaltige Mobilität für Dortmund – Wo stehen wir?" sprechen, bevor das beauftragte Verkehrsplanungsbüro "Planersocietät" sowie das "Kompetenzzentrum Elektromobilität" der TU Dortmund einen Überblick über die Maßnahmen für Dortmund geben.

Über die möglichen Maßnahmen finden anschließend Austausch und Diskussionsmöglichkeiten an verschiedenen Messeständen statt. Interessierte können sich dort informieren, Maßnahmen bewerten und weitere Ideen einbringen. Die Veranstaltung endet um spätestens 20:00 Uhr.

Teilkonzepte für Elektromobilität und Luftreinhaltung

Auch Dortmund ist von den Auswirkungen des Diesel-Skandals betroffen. Besonders stark befahrene Straßen wie die B1 oder die Brackeler Straße leiden unter zu hohen Stickstoffdioxid-Emissionen des Kfz-Verkehrs. "Erklärtes Ziel der Stadt Dortmund ist es, zeitnah Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen, um die Luftqualität nachhaltig zu verbessern", betont Stadtrat Ludger Wilde. Dazu stehen aktuell viele Fördermöglichkeiten bereit, die genutzt werden sollen. Zwei wichtige Teilkonzepte zum "Masterplan Mobilität 2030" – Elektromobilität und Mobilitätsmaßnahmen zur Luftreinhaltung – sind dazu erarbeitet worden. Deren (Zwischen-)Ergebnisse werden ebenfalls während des Bürgerdialogs präsentiert.

Der Rat der Stadt Dortmund hatte am 22. März 2018 das vom begleitenden Arbeitskreis erarbeitete Zielkonzept zum "Masterplan Mobilität" verabschiedet. Mit den beiden Teilkonzepten werden nun die ersten Maßnahmenvorschläge präsentiert. Sie enthalten konkrete Ideen zur Förderung der Elektromobilität, der Digitalisierung und der Vernetzung der Verkehrsträger sowie zur Förderung des ÖPNVs oder des Fuß- und Radverkehrs.

Erstellung eines "Masterplans Nachhaltige Mobilität"

Die Bundesregierung fördert im Rahmen des Projekts "Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020" derzeit 60 Kommunen - darunter auch Dortmund - bei der Erstellung eines "Masterplans Nachhaltige Mobilität" für die Stadt. Der Masterplan soll den Kommunen helfen, Maßnahmen für eine bessere Luftqualität zu entwickeln. Elementare Grundlage für die Auswahl der Maßnahmen dieses neuen "Masterplans Nachhaltige Mobilität" der Stadt Dortmund sind die ersten Ansätze für Maßnahmen aus den genannten Teilkonzepten zur Elektromobilität und Luftreinhaltung des "Masterplans Mobilität 2030".

Bilderstrecke: Masterplan Nachhaltige Mobilität

In einer öffentlichen Dialogveranstaltung am Dienstag, 26. Juni 2018, diskutierten im Rathaus etwa 80 Gäste zum Thema Masterplan Nachhaltige Mobilität. Planungsdezernent Ludger Wilde führte in die Veranstaltung ein. An Ständen bekamen die Teilnehmer Informationen rund um Verkehr und urbane Logistik und konnten sich austauschen zum Radverkehr und Mobilitätsmanagement.

Masterplan Nachhaltige Mobilität 9 Bilder
Besucher der Veranstaltung in der Bürgerhalle
Bild: Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Zum Thema

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Internetseite des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes der Stadt Dortmund sowie per Email. Das Programm gibt es als PDF zum Download.