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Bild: Jesús González Rebordinos

"Zukunft und Heimat: Revierparks 2020"

Stadt stellt Förderanträge für Aufwertung des Revierparks Wischlingen

Nachricht vom 12.06.2018

Die Verwaltungsspitze befasste sich am Dienstag, 12. Juni 2018, mit dem Umsetzungskonzept für den Revierpark Wischlingen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020" des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Das Gremium befürwortet das Umsetzungskonzept, die Weiterqualifizierung der Planung und Förderanträge und die Weiterleitung an die politischen Gremien.

Luftaufnahme Revierpark Wischlingen

Der Revierpark Wischlingen
Bild: Revierpark Wischlingen

Der Revierpark ist im Rahmen des Förderprojektes "Grüne Infrastruktur" Teil des Integrierten Handlungskonzepts "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020" für fünf Revierparks im RVR.

Nachdem der Rat der Beteiligung des Revierparks Wischlingen an diesem Förderprojekt im August 2017 im Grundsatz zugestimmt hatte, wurde das damalige Grobkonzept nun weiterqualifiziert und in einem Umsetzungskonzept zusammengeführt.

Sechs Millionen Euro Fördergelder für Revierpark Wischlingen in Aussicht

Das dafür vom NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Aussicht gestellte Fördervolumen für alle fünf Parks beträgt 28,6 Miollionen Euro. Rund sechs Millionen Euro entfallen auf den Revierpark Wischlingen.

Ziel des Förderantrages ist es, die ökologischen Funktionen sowie den Freizeit- und Erholungswert innerhalb der Revierparks zu verbessern und für die Menschen in dieser Region erlebbar zu machen.

Maßnahmen zur Barrierefreiheit und Aufwertung des Parks geplant

Für den Revierpark Wischlingen sind Maßnahmen zur Verbesserung der Integration benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen sowie zur Revitalisierung geplant. Dabei geht es um Maßnahmen zur Barrierefreiheit, Aufwertung von Eingangsbereichen, neue Beschilderungssysteme und Wegeverbindungen, einen Naturloop und Erlebnispfad sowie eine Beobachtungsstation zum Naturschutzgebiet Hallerey.

Auf der Grundlage des Umsetzungskonzeptes sind bis Mitte des Jahres Förderanträge zu erstellen und bei der Bezirksregierung Arnsberg einzureichen.

Sofern die Anträge positiv beschieden werden, erfolgt im nächsten Schritt die Ausführungsplanung und ab Mitte 2019 die bauliche Umsetzung in der Parklandschaft. Der Abschluss der Baumaßnahmen ist zwingend bis September 2022 zu erreichen.