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Bild: Jesús González Rebordinos

"Nacht der Ausbildung"

Stadt informiert über spannende Ausbildungsberufe

Nachricht vom 14.06.2018

Insgesamt 22 Dortmunder Unternehmen öffneten zur besten "chill-out-time" am Freitag, 8. Juni 2018, anlässlich der 9. Dortmunder Nacht der Ausbildung ihre Pforten. So auch die Stadt Dortmund.

eine Gruppe Menschen

Betriebsanleiter und Azubis standen Rede und Antwort rund um das Thema Ausbildung bei der Stadt.
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Der Betriebshof des Westfalenparks an der Buschmühle verwandelte sich zwischen 16:00 und 22:00 Uhr in einen Markt der Möglichkeiten mit allen Infos rund um die Ausbildung bei der Stadt Dortmund. Azubis und ihre Ausbilder stellten interessierten Jugendlichen vor, was die Stadt in Sachen Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen zu bieten hat. So bildet sie in rund 30 unterschiedlichen Berufen in den Bereichen Verwaltung, Handwerk, Technik, Feuerwehr und Soziales an.

Stadt sucht 302 Azubis für 2019

Die Anzahl der Auszubildenden, die die Stadt für das Jahr 2019 einstellen möchte, erhöhe sich von 235 (2018) auf insgesamt 302 erläutert Jan Sanders aus der Abteilung Personalentwicklung und Ausbildung und Mitorganisator der Nachtveranstaltung für die Stadt. Das Besondere des Formats sieht er in der unmittelbaren Begegnung der Schüler mit den Azubis: "Es ist einfach authentischer, wenn die Auszubildenden selber über ihre Eindrücke erzählen. So können sich die Jugendlichen vorstellen, wie der Arbeitsalltag konkret aussieht. Und wann kann man schon mal einen Saug-Spülwagen selber bedienen?", so Sanders mit Blick auf das große Hightech-Gefährt, das auf dem Betriebshof geparkt hat und mit dem die Kollegen der Stadtentwässerung unter anderem Kanäle auf Schäden untersuchen können.

Auszubildender

Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Ohne Eltern durch die Nacht

Manuela Rudat, Personalbetreuerin beim Dortmunder Systemhaus, ist ebenfalls überzeugt von dem Profil der Veranstaltung, die an dem Abend von rund 250 Jugendlichen besucht wird: "Es wird gut angenommen und die Nacht hat immer auch ein bisschen was Besonderes für die jungen Leute." Denn mit Shuttle-Bussen können sie sich von Unternehmen zu Unternehmen im ganzen Stadtgebiet transportieren lassen. Manche haben ihre Familie mitgebracht, viele aber sind ohne ihre Eltern unterwegs. Das macht den Ausflug spannend und reizvoll.

Fachinformatiker werden – die Stadt macht’s möglich

Reizvoll ist der Abend auch für die Schülerin eines Dortmunder Gymnasiums. Hochkonzentriert schaut sie auf einen Bildschirm und arbeitet sich durch die Funktionen eines Computerprogramms – unter Anweisung von Thi Nha Quyen Truong, die im zweiten Jahr des Dualen Studiengangs ihren Bachelor of Science an der FH Dortmund anstrebt - kombiniert mit der Ausbildung zur Fachinformatikerin (Fachrichtung Systemintegration) bei der Stadt Dortmund. "Eine unserer Besten", zwinkert Ausbilderin Rudat und auch die Gymnasiastin lässt sich einfangen von Truongs Ausführungen in Sachen Informatik. Und das, obwohl ihr Traumberuf eher im sozialen Bereich liegt, wie sie selber sagt. "Aber ich bin hier gerade hängen geblieben."

Auszubildende Truong bereut ihre Entscheidung nicht, sich für ein Duales Studium bei der Stadt Dortmund entschieden zu haben. Sie ist zufrieden mit der Mischung ihrer Ausbildung aus wöchentlich zwei Tagen Praxis im Betrieb und drei Tagen akademischer Studieneinheiten an der Fachhochschule: "Das ist genau das, was ich immer machen wollte."

Anja Kador