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Bild: Jesús González Rebordinos

Sicherheit & Ordnung

Kommunaler Ordnungsdienst bekommt neue Fahrzeuge - Mehr Kontrollen und schnelleres Reagieren möglich

Nachricht vom 11.07.2018

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) bestreift das gesamte Dortmunder Stadtgebiet. Um eine flächendeckende Bestreifung gewährleisten zu können, werden die verfügbaren Fahrzeuge im Außendienst von zwei auf vier aufgestockt. Die AG Veranstaltungsmanagement wird mit einem E-Auto ausgestattet. Das hat der Verwaltungsvorstand beschlossen.

In ihrer Sitzung am Dienstag, 11. Juli, haben die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes eine Vorlage des Ordnungsamtes beschlossen, und die Verwaltung mit der Beschaffung zweier leichter Nutzfahrzeuge sowie eines E-Fahrzeuges beauftragt.

Der Kommunale Ordnungsdienst (abgekürzt KOD, frühere Ordnungspartnerschaft) bestreift das gesamte Dortmunder Stadtgebiet. In Anlehnung an die Inspektionen der Dortmunder Polizei wurde eine Einteilung des Stadtgebietes in vier Einsatzbereiche – Mitte, Nord, Ost und West – vorgenommen.

Transporte aus jedem Bezirk möglich

Um eine flächendeckende Bestreifung gewährleisten zu können, wird der Fahrzeugbestand für den Außendienst von aktuell zwei auf vier Fahrzeuge mit Transportmöglichkeit für je acht Insassen und Gegenstände erweitert.

Damit wird in allen vier Einsatzbereichen u. a. Folgendes angestrebt:

  • zeitnahe Bearbeitung von Hinweisen und Beschwerden in der Örtlichkeit
  • Erhöhung der Kontrolldichte
  • rasche Unterstützung der Streifenteams (mehr Sicherheit vor Ort)
  • ad-hoc-Fahrten im Zuge von Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten
  • Ausweitung des Streifenbereiches in die Außenbezirke
  • Transporte aus jedem Bezirk in das Polizeigewahrsam
  • Fahrten im Zusammenhang mit der Schulpflicht und dem Jugendschutz

Fahrzeuge sind auch "Mobile Wachen"

Darüber hinaus setzten die Außendienstkräfte die Fahrzeuge auch als sogenannte "Mobile Wache" ein, in die sich Mitarbeitende auch mit Bürgern zurückziehen können, um vertrauliche Gespräche führen zu können. Auch bei den zahlreichen Einsätzen im Rahmen der Kampfmittelbeseitigung kommen die neuen Nutzfahrzeuge zum Einsatz. Hier dienen sie nicht nur als Transportmittel der Kräfte zu den Einsatzorten sondern auch als kleines "Lagezentrum". Die Anschaffung der beiden neuen Fahrzeuge plus notwendige Umbauten wird 100.000 Euro kosten.

E-Fahrzeug zur Absicherung von Veranstaltungen

Weiterhin werden die Mitarbeitenden der Arbeitsgruppe Sondernutzung und Veranstaltungsmanagement im Jahr 2019 ein E-Fahrzeug nebst Ladesäule erhalten. Dieses Fahrzeug soll insbesondere zur Absicherung von Radrenn- und Laufveranstaltungen, Rosenmontagszügen und Autokorsos, aber auch zur Begleitung anderer Großveranstaltungen eingesetzt werden. Die Anschaffung des Fahrzeugs wird 40.000 Euro kosten.