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Bild: Jesús González Rebordinos

Baumaßnahmen

Schulen und Kitas werden in den Ferien zu Baustellen - Stadt investiert Millionen

Nachricht vom 20.07.2018

Mehrere Millionen Euro investiert die Stadt in die Dortmunder Schulen und Kitas: Zurzeit laufen insgesamt 88 Baumaßnahmen - von kleineren Reparaturen in den Sommerferien bis hin zu großen Projekten wie Neubauten.

Vorraussichtlich im Herbst 2020 wird die Reinoldi-Sekundarschule ihren Neubau einweihen können.

Vorraussichtlich im Herbst 2020 wird die Reinoldi-Sekundarschule ihren Neubau einweihen können.

"In den Sommerferien führt die städtische Immobilienwirtschaft insbesondere kleinere Arbeiten wie Reparaturen durch", erklärt Stadtsprecherin Heike Thelen. Große bereits laufende Projekte dauern jedoch länger an: Teilweise lässt die Stadt ganze Schulen energetisch sanieren oder umbauen oder neu bauen.

Größtes Projekt: Neubau der Reinoldi-Sekundarschule

27 Bauprojekte an Schulen, Kindertageseinrichtungen und Turnhallen laufen zurzeit. Das größte: der Neubau der Reinoldi-Sekundarschule in Westerfilde. Für den Neubau ist ein Teilabriss des alten Gebäudes erforderlich. Außerdem wird die Turnhalle energetisch saniert. 11,4 Millionen Euro investiert die Stadt in dieses Projekt. Energetisch saniert wird auch die Max-Wittmann-Förderschule in Eving. Für 8 Millionen Euro lässt die Stadt die Technik, die Lüftungsanlage und die gesamte Gebäudehülle erneuern. Das Schulzentrum Hörde wird für 3,9 Millionen Euro ebenfalls modernisiert, um den Energieverbrauch zu senken. Gleiches geschieht z.B. in der Johann-Gutenberg-Realschule in Wellinghofen (3,3 Millionen Euro Investition). In Huckarde wird für 2,3 Millionen Euro die Sporthalle der Gustav-Heinemann-Gesamtschule und für 250.000 das Dach des Begegnungszentrums saniert.

Kitas bauen an

In vielen Kindertageseinrichtungen in Dortmund wächst die Zahl der Gruppen, weshalb der verfügbare Raum durch Anbauten erweitert wird. So erhalten z.B. die Kita Lünener Straße und die Kita Münsterstraße in der Innenstadt-Nord (jeweils 3 Millionen Euro), die Kita Dürener Straße (2,7 Millionen), die Kita Bülowstraße (1,6 Millionen) und die Kita Am Heisterbach in Wichlinghofen (2,6 Millionen) einen Anbau. In Oestrich wird für 3 Millionen Euro in der Kita Breisenbachstraße der Bereich für Unter-Drei-Jährige (U3) ausgebaut sowie die Aufzugsanlage erneuert.

61 Instandhaltungsmaßnahmen

"In den Sommerferien führt die die Immobilienwirtschaft insgesamt 61 Maßnahmen der Instandhaltung durch. Dafür investiert die Stadt rund zwei Millionen Euro", so Thelen. In Kindertageseinrichtungen, Schulen, Sporthallen und Hallenbädern nimmt die Stadt meist Reparaturen vor, erneuert die technische Ausstattung oder die Heizungsanlagen.

Solche Instandsetzungen nimmt die Immobilienwirtschaft in fast allen Stadtbezirken vor. In Aplerbeck sind es acht kleinere Baustellen - Schulen, Kindertageseinrichtungen und eine Turnhalle. In Brackel werden neun solcher Maßnahmen durchgeführt, in Hombruch sieben. In Hörde werden sechs Schulen und Kitas in Stand gesetzt, in Huckarde sind es fünf. Sieben Maßnahmen werden in der Innenstadt-Nord durchgeführt, sechs in der Innenstadt-Ost, acht in Mengede, drei in Lütgendortmund, eine in Eving und eine in Scharnhorst.

In Scharnhorst investiert die Stadt 752.000 Euro in die Erneuerung der Steuerungs- und Regeltechnik sowie der Heizungstechnik. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Maßnahme, die in den Ferien fertiggestellt werden kann. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Beginn der Herbstferien andauern. In der Bach-Grundschule in Wickede wird die Immobilienwirtschaft die Arbeiten in den Ferien abschließen: Die Stadt erneuert den Bodenbelag und baut ein Büro um. In der Reichshof-Grundschule in Brackel beseitigt die Stadt in den Ferien Schäden, die bei einen Brand im Mai entstanden sind. 418.000 Euro investiert die Stadt in das Heinrich-Heine-Gymnasium in Nette. Hier werden ebenfalls u.a. die Heizungsanlagen erneuert.

Zum Thema

Die Mittel dafür stammen zu großen Teilen aus dem Investitionsprogramm für Schulen und Kindertageseinrichtungen. Dieses finanzieren der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen mit Fördermitteln. Aus den von der Bundes- wie auch der Landesregierung aufgerufenen Fördermittel- und Kreditmittelprogrammen stehen der Stadt Dortmund in den Jahren 2015 bis 2022 zur Stärkung der Schulinfrastruktur einschließlich des Eigenanteils über 196,1 Mio. Euro zur Verfügung.