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Bild: Jesús González Rebordinos

"United by Football"

Dortmund stellt EURO 2024-Botschafter Annike Krahn und Roman Weidenfeller vor

Nachricht vom 27.07.2018

Oberbürgermeister Ullrich Sierau präsentierte am Freitag, 27. Juli, im Deutschen Fußballmuseum das Regionale EURO 2024-Botschafterteam für Dortmund: die Fußball-Weltmeister Annike Krahn und Roman Weidenfeller.

Hoffen auf eine erfolgreiche Bewerbung: v.l. Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Roman Weidenfeller und Annike Krahn, Winfried Busch (Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen) und Ullrich Potthoff (Dortmund-Agentur)

Hoffen auf eine erfolgreiche Bewerbung: v.l. Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Roman Weidenfeller und Annike Krahn, Wilfried Busch (Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen) und Ulrich Potthoff (Dortmund-Agentur)
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Im Rahmen der Kampagne "United by Football" werden beide künftig die Werbetrommel rühren, um die deutsche Bewerbung um die Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft 2024 in der Region zu unterstützen. An der Präsentation des Dortmunder Botschafterteams nahm auch Wilfried Busch, Geschäftsführer des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen, teil. Der Verband ist einer der Bewerbungspartner der Stadt Dortmund. Weitere Partner sind Borussia Dortmund sowie der DFB, der die deutsche Bewerbung im April 2018 bei der UEFA eingereicht hat.

Dem vom DFB berufenen offiziellen deutschen EURO2024-Botschafter Philipp Lahm stehen Krahn und Weidenfeller ebenso wie Vertreter aus den anderen vorgesehenen Spielorten als Regionale Botschafter zur Seite, um die Vorfreude auf die erhoffte Austragung der EURO 2024 in Deutschland zu schüren. Klappt es mit der Bewerbung, ist geplant, die Regionalen Botschafter möglichst bis 2024 in weitere Aktivitäten rund um das Turnier einzubeziehen.

Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets, da ist die Botschafterrolle für mich Ehrensache

Annike Krahn

Das DFB-Kampagnenmotto "United by Football" hatte zuvor in Dortmund spontan die Idee aufkommen lassen, sich mit einem gemischten Botschafterteam für die EURO 2024 in Deutschland einzusetzen.

Deutschland und die Türkei bewerben sich bei der UEFA um die Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft EURO 2024. Am 27. September 2018 entscheidet das UEFA-Exekutivkomitee in Nyon über die Turniervergabe.

In einem vorgeschalteten Verfahren hatte der DFB aus 14 Bewerbern zehn deutsche Großstädte ausgewählt, mit denen er sich gemeinsam um die EURO 2024 bewirbt. Neben Dortmund sind dies Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Leipzig und Gelsenkirchen.

Für die Zeit zwischen der Abgabe der Bewerbung und der Vergabeentscheidung haben sich der DFB und die zehn designierten Spielorte darauf verständigt, gemeinsame Aktionen zur "Bewerbung der deutschen Bewerbung" unter dem Kampagnenmotto "United by Football" durchzuführen. In dieser Kampagne spielen die regionalen Botschafterinnen und Botschafter der Städte eine wesentliche Rolle.

Eine Europameisterschaft im "eigenen" Stadion ist für jeden Spieler eine großartige Erfahrung. Dafür setze ich mich gern ein

Roman Weidenfeller

Annike Krahn wurde 1985 in Bochum geboren und spielte u.a. bei der SG Wattenscheid 09, dem FCR 2001 Duisburg, Bayer Leverkusen sowie beim Club Paris Saint Germain Fußball. 137mal wurde sie in der Deutschen Nationalmannschaft eingesetzt, 2017 beendete sie ihre aktive Karriere. Aus der langen Liste der sportlichen Erfolge Annike Krahns ragen folgende Titel und Auszeichnungen hervor: Olympiasiegerin 2016 in Rio de Janeiro, Weltmeisterin 2007, Europameisterin 2009, 2013; Olympische Bronzemedaille 2008, DFB-Pokal-Siegerin 2009 und 2010, U-19-Weltmeisterin 2004, Wahl in das All-Star-Team der EM 2013.

Roman Weidenfeller hat sich nach einer von zahlreichen Erfolgen und Titeln geprägten Karriere im Sommer 2018 im Alter von 37 Jahren vom aktiven Profisport verabschiedet. Der langjährige Torhüter Borussia Dortmunds und spätberufene Nationaltorwart wurde nach dem letzten BVB-Heimspiel der Saison 2017/2018 am 5.5.2018 gegen Mainz 05 frenetisch vom Publikum gefeiert und verabschiedete sich mit einem Bad in der Menge von seinen Fans auf der Südtribüne. Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien mit der Deutschen Nationalmannschaft, deren Trikot er fünfmal trug. Unvergessen bleiben in Dortmund Roman Weidenfellers grandiose Triumphe mit dem BVB in den Jahren 2011 bis 2013: Zwei Deutsche Meisterschaften in Folge, gekrönt vom „Double“ durch den Pokalsieg 2012, dazu das unglücklich verlorene erste rein deutsche Champions League Finale 2013 in London gegen den FC Bayern München. Seine Verbundenheit mit dem BVB und nicht zuletzt mit seinem Wohnort Dortmund drückt sich auch in seiner Rolle als Botschafter Borussia Dortmunds aus, die Roman Weidenfeller seit dem Sommer 2018 wahrnimmt.

Botschafterteam am 1. September bei #DOfür2024

Den Dortmundern wird sich das Regionale EURO2024-Botschafterteam am Samstag, 1. September, auf dem Reinoldikirchplatz präsentieren. Der DFB kommt an diesem Tag mit seiner EURO2024-Roadshow unter dem Motto "United by Football" nach Dortmund und spendiert 2024 Gratis-Eiskugeln, die Appetit auf eine EM in Deutschland machen sollen. Die Dortmund-Agentur schafft mit einem Fußballfest direkt am Westenhellweg den Rahmen zu dieser "EiscrEM"-Aktion.

Zentraler Baustein der Veranstaltung unter dem Motto #DOfür2024 sind zwei Talkrunden – zu den Themen "Nachwuchsförderung" und "EURO2024-Bewerbung". Was bringt ein großes Turnier den Teilnehmenden, den Fans, den Städten, in denen die Spiele stattfinden, und insbesondere auch dem gesamten Fußballsport? Diese Fragen werden Annike Krahn, Roman Weidenfeller und Oberbürgermeister Ullrich Sierau mit weiteren Gästen diskutieren.

Die Talkrunden finden in einem sportlich-unterhaltsamen Umfeld statt. Zwischen 11:00 und 14:00 Uhr werden viele familienfreundliche Angebote und Attraktionen das Bild rund um die Reinoldikirche bestimmen. Vom Balljongleur, Poetry Slammer und DJ bis zum Fußball-Dartspiel, Kinderschminken und Kickern dreht sich dann drei Stunden lang alles um Fußball und um die deutsche EURO2024-Bewerbung.