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Bild: Jesús González Rebordinos

"Dortmund at work"

Regionales Bildungsbüro startet Social-Media-Kampagne zur Berufsorientierung für Jugendliche

Nachricht vom 12.09.2018

Die Social-Media-Kampagne "Dortmund at work" ist gestartet. Ab sofort werden über Instagram, Facebook und YouTube in Fotos und Videos Dortmunder Betriebe vorgestellt. Dort können Jugendliche Berufsfelder erkunden, Praktika absolvieren oder eine Ausbildung bzw. ein duales Studium beginnen.

Luftballonaktion Dortmund at work vor dem Rathaus

Zum Auftakt der Social Media-Kampagne stiegen 200 Heliumballons mit "Dortmund at work"-Postkarten in den Himmel. Wer die Postkarten findet, hat die Möglichkeit, bei einem Gewinnspiel mitzumachen.
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Natalie ist 19 Jahre alt und macht ihre Ausbildung zur Köchin im Restaurant Overkamp. In einem Video auf Instagram berichtet sie, warum ihr das so viel Spaß macht. Damit möchte sie Jugendlichen helfen, die noch nicht wissen, wohin ihr beruflicher Weg führen könnte. Das Video ist Teil der Social-Media-Kampagne "Dortmund at work“, die am Mittwoch, 12. September, in der Bürgerhalle des Rathauses vorgestellt wurde.

Das Regionale Bildungsbüro des Fachbereichs Schule hat die Kampagne ins Leben gerufen, denn jährlich gibt es zahlreiche unbesetzte Ausbildungsstellen. Laut Statistik der Agentur für Arbeit blieben in Dortmund 1.400 Ausbildungsstellen unbesetzt (Stand: Juli 2018). Dem gegenüber standen 1.100 unversorgte ausbildungssuchende Bewerberinnen und Bewerber. Rund 60 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 10 sowie Lehrkräfte, die für die Berufsorientierung zuständig sind, informierten sich bei einem Podiumsgespräch über die neue Kampagne.

v.l.n.r.: Natalie Trillitzsch (Azubi zur Köchin bei Overkamp), Bianca Overkamp (Geschäftsführerin Overkamp), Daniela Schneckenburger (Dezernentin für Jugend, Schule und Famiel der Stadt Dortmund), Dr. Fritz Rettberg (Leiter CIO der Stadt Dortmund), Nadine Wecke (Regionales Bildungsbüro - Dortmund at work)

v.l.n.r.: Natalie Trillitzsch (Azubi zur Köchin bei Overkamp), Bianca Overkamp (Geschäftsführerin Overkamp), Daniela Schneckenburger (Dezernentin für Jugend, Schule und Famiel der Stadt Dortmund), Dr. Fritz Rettberg (Leiter CIO der Stadt Dortmund), Nadine Wecke (Regionales Bildungsbüro - Dortmund at work)
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Auf Instagram, Facebook und YouTube stellt das Regionale Bildungsbüro ausbildende Betriebe vor. Dort können die Jugendlichen Berufsfelder erkunden, Praktika absolvieren oder eine Ausbildung bzw. ein duales Studium beginnen. Fotos und kurze Videos geben Einblicke in den beruflichen Alltag von Auszubildenden wie Natalie. Arbeitgeber berichten, welche Erwartungen sie haben, und was ihr Betrieb bietet. Wer sich für ein Studium interessiert, erfährt, welche Studiengänge Dortmund bietet und welche Erfahrungen Studierende gemacht haben.

Plattform für Unternehmen

Den Dortmunder Betrieben bietet das Regionale Bildungsbüro mit "Dortmund at work“ eine Plattform, potenzielle Bewerber mit Fotos und Videos von sich zu begeistern. Die Jugendlichen in Dortmund erfahren durch die Kampagne auch von Berufen, über die sie bisher noch nichts wussten. Ziel ist es, die Jugendlichen umfangreich über ihre Möglichkeiten zu informieren, damit sie für sich richtige Berufswahl treffen.

Häufig endet die Berufs- und Studienorientierung nicht mit dem Schulabschluss – nicht jede/r direkt findet direkt die richtige Ausbildung oder das passende Studium. Daher richtet sich die Kampagne auch an junge Erwachsene bis etwa 24 Jahren. Unterstützt wird sie von den Institutionen des Beirats "Übergang Schule – Arbeitswelt".

Zum Thema

Jugendliche können beim "Dortmund at work"-Gewinnspiel mitmachen. Dazu drucken sie die Vorderseite der "Dortmund at work"-Postkarte aus (oder finden einen Ballon), machen ein Foto von dieser in ihrer Arbeitsumgebung - das kann auch ein (Schul-)Schreibtisch sein - und posten es unter #dortmundatwork auf Instagram oder Facebook. Jeden Monat gibt es etwas anderes zu gewinnen.