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Bild: Jesús González Rebordinos

Vollsperrung

Absenkungen an der Emscherallee: Stadt stabilisiert Baugrund und forscht nach Ursachen

Nachricht vom 11.10.2018

Die Oberfläche an der Emscherallee in Dortmund-Huckarde ist weiter abgesackt. Derzeit ist noch mit weiteren Einbrüchen zu rechnen. Diese sind nicht zu verhindern und bei den aktuellen Sanierungsarbeiten der Stadtentwässerung der Stadt Dortmund mit einkalkuliert. Denn die Ursachen für das Eindringen von Grundwasser und Bodenteile in den Kanal in neun Metern Tiefe sind noch nicht bekannt. Um den Boden zu stabilisieren, lässt die Stadtentwässerung zunächst Mörtel in den Untergrund pumpen.

Update vom 11. Oktober

Die Oberfläche an der Emscherallee in Dortmund-Huckarde ist weiter abgesackt. Derzeit ist noch mit weiteren Einbrüchen zu rechnen. Diese sind nicht zu verhindern und bei den aktuellen Sanierungsarbeiten der Stadtentwässerung der Stadt Dortmund mit einkalkuliert.

Ursachen für das Eindringen von Grundwasser noch nicht bekannt

Denn die Ursachen für das Eindringen von Grundwasser und Bodenteile in den Kanal in neun Metern Tiefe sind noch nicht bekannt. Um den Boden zu stabilisieren, lässt die Stadtentwässerung zunächst Mörtel in den Untergrund pumpen. Wie lange diese Arbeiten dauern und wie viel Masse zur Stabilisierung erforderlich ist, lässt sich derzeit noch nicht verlässlich voraussagen.

Dafür sind weitere Maßnahmen zur Ursachenerforschung nötig, die sich an die Baugrundstabilisierung anschließen.

Umleitungen

Die Emscherallee ist nördlich der Einmündung Lindberghstraße in Dortmund-Huckarde für beide Fahrrichtungen einschließlich der Geh- und Radwege großräumig vollgesperrt. Die Stadt Dortmund bittet, der beschilderten Umleitung zu folgen. Ortskundige Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich weiträumig umfahren.

Update vom 10. Oktober: Absenkungen an der Emscherallee: Stadt betreibt Sicherungsmaßnahmen wie Bodenstabilisierung und Abwasserüberleitung

Die Sicherungsmaßnahmen der Stadt Dortmund im Bereich der Absenkung der Emscherallee in Dortmund-Huckarde schreiten weiter voran. Damit es nicht zu weiteren Einbrüchen der Oberfläche sowie des Untergrundes kommt, lässt die Stadtentwässerung der Stadt Dortmund den Untergrund mittels Mörtelinjektionen stabilisieren. Damit hat ein Unternehmen für Baugrunduntersuchungen und Verpressarbeiten am Mittwoch, 10. Oktober, begonnen.

Um die Abwasserableitung sicherzustellen, richtet ein Tiefbauunternehmen im Auftrag der Stadtentwässerung eine provisorische Abwasserüberleitung des beschädigten Kanals ein. Dazu sind umfangreiche Tiefbauarbeiten erforderlich. Auf 100 Metern Länge wird eine Stahlleitung mit 70 Zentimetern Durchmesser (DN700) mit einer Pumpleistung von 3 500 Litern pro Sekunde verlegt.

Nachricht vom 8. Oktober:

Anstehendes Grundwasser und Bodenteile sind in den Kanal mit einem Durchmesser von 1,60 Metern eingedrungen, der in neun Meter Tiefe unterhalb des Grundwasserspiegels liegt und haben den Tagesbruch verursacht. Um ein Eindringen des Grundwassers und damit ein weiteres Absacken der Oberfläche zu unterbinden, wird der schadhafte Bereich der Kanaltrasse als Sicherungsmaßnahme zunächst weiter abgemauert.

Im Anschluss daran beginnen in den nächsten Tagen Bohrungen und Verfüllarbeiten, die der Gutachter zur Bodenstabilisation empfohlen hat. Diese Arbeiten dienen ausschließlich der Sicherung des Bodens. Eine Reparatur des Kanals ist damit noch nicht verbunden. Die notwendige Erneuerung des Kanals wird parallel planerisch vorbereitet.

Um den Kanal dauerhaft bis zur Fertigstellung des neuen Kanalabschnitts zu überbrücken, muss die bisherige von den Mitarbeitern der Stadtentwässerung errichtete Abwasserüberleitung durch eine leistungsfähigere Abwasserhaltung ersetzt werden. Dazu werden in Kürze zunächst Tiefbaumaßnahmen auf der Westseite der Emscherallee durchgeführt und anschließend ein leistungsfähiges provisorisches Pumpwerk errichtet.

Umleitungen und Ampelschaltung

Nach wie vor sind folgende Umleitungen erforderlich: Der Pkw-Verkehr wird über Lindberghstraße – Deusener Straße – Ellinghauser Straße geleitet. Da der LKW-Verkehr nicht über die Brücke der Deusener Straße geführt werden kann, wird er über Lindberghstraße – Weidenstraße – Pottgießerstraße – Fürst-Hardenberg-Allee – Ellinghauser Straße geführt.

Die stationäre Ampel an der Kreuzung Lindberghstraße/Emscherallee wurde ausgeschaltet, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Im Bereich Buschstraße wurde eine Vorankündigung auf die Vollsperrung mit dem Zusatz "frei bis Kokerei Hansa" beschildert.

Um den Verkehr aus der Deusener Straße gesichert auf die Ellinghauser Straße zu leiten, wurde im Knotenpunkt Deusener Straße/Ellinghauser Straße eine provisorische Lichtsignalanlage aufgebaut.

Das Tiefbauamt bittet ortskundige Verkehrsteilnehmer, den Bereich weiträumig zu umfahren und um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.