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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Inklusion

FH Dortmund wird Modellstandort des bundesweiten Fachkollegs "Inklusion an Hochschulen – gendergerecht"

Nachricht vom 16.10.2018

Die Fachhochschule hat sich erfolgreich als Modellstandort am deutschlandweiten Fachkolleg "Inklusion an Hochschulen – gendergerecht" beworben. Das innovative Programm will speziell die Situation von Studentinnen und Akademikerinnen mit Behinderungen, chronischen oder psychischen Erkrankungen bzw. besonderen familiären Herausforderungen, verbessern.

Das Programm des Bonner Hildegardis-Vereins wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Geplant sind unter anderem die inklusive Ausgestaltung eines bestehenden Förderprogramms für den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Seminare zu inklusiver und gendergerechter Lehre, Erfahrungswerkstätten und Sensibilisierungstrainings.

Studentinnen helfen sich gegenseitig

"Über den Verein werden wir entsprechende Inhouse-Schulungen erhalten und gemeinsam mit dem Team unseres Gleichstellungsbüros sogenannte biografische Zirkel anbieten", erläutert Jochen Drescher, Kanzler der FH Dortmund. In den Zirkeln unterstützen sich die Studentinnen individuell und gegenseitig bei der Berufs- und Karriereplanung. "Sie bekommen einen geschützten Raum, um sich ihrer Stärken zu vergewissern und strategische Erfolgskonzepte zu entwickeln. Nebenbei dienen die Zirkel zum Aufbau von persönlichen Netzwerken", erläutert Professorin Dr. Renate Meyer, Gleichstellungsbeauftragte der FH Dortmund.

Erfahrungen fließen in Handlungsempfehlungen

"Die Erfahrungen der Zirkel-Teilnehmerinnen im Hochschulsystem fließen in praxisorientierte, strukturelle Handlungsempfehlungen ein, die eine tatsächlich gleichberechtigte Teilhabe an Hochschulen ermöglichen sollen", erklärt Professorin Dr. Stefanie Kuhlenkamp, Inklusionsbeauftragte der FH Dortmund. Der Austausch bereits erprobter Beispiele guter inklusiver Praxis der teilnehmenden Hochschulen soll Veränderungsimpulse schaffen und es anderen Hochschulen erleichtern, geeignete Maßnahmen zu übernehmen.

Neben der FH Dortmund sind auch die Universität Bamberg, die Universität zu Köln, die Technische Hochschule Köln und die Universität Leipzig als Modellstandorte beteiligt. Die Aufnahme der FH Dortmund in das Projekt wurde durch die Inklusionsbeauftragte initiiert.