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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Wirtschaftsförderung

Sondervermögen TechnologieZentrumDortmund baut "Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung"

Nachricht vom 30.10.2018

Die Stadt Dortmund legt ein Konzept zum Aufbau eines "Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung" vor. Das Zentrum schafft neue Laborkapazitäten für über 200 Beschäftigte, in denen Medikamente und Wirkstoffe der Zukunft entwickelt werden.

Mit dem "Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung" (im Folgenden kurz ZiW) soll eine Gebäudeinfrastruktur geschaffen werden, die das Verbundprojekt "Drug Discovery Hub Dortmund" (im Folgenden kurz DDHD) mit seinen Projekten aus Machbarkeitsstudien und vor allem in den nachfolgenden Verbundvorhaben durch eine räumliche Zusammenführung der DDHD-Partner weiter verstetigt. Mit dem ZIW soll eine geeignete Laborinfrastruktur in Ergänzung zum bestehenden Bio-Medizin-Zentrum aufgebaut werden.

"Das Ziel ist es, einen international sichtbaren Kristallisationspunkt für die Ansiedlung weiterer Unternehmen sowie wissenschaftlicher Einrichtungen und die Basis für einen eigenständigen Cluster "Wirkstoffforschung" am Standort Dortmund zu schaffen", so Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. Im Rahmen des Vorhabens soll das ZiW zwischen den bereits vorhandenen Gebäuden der DDHD Partner BioMedizinZentrumDortmund (BMZ) und Max-Planck-Institut entstehen und hoch innovativen Unternehmen in einem wissenschaftlich optimal ausgestatteten Umfeld zur Verfügung stehen.

Mit dem BioMedizinZentrum Dortmund konnten bereits die Strukturen für die Überführung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse der Institute der TU Dortmund sowie der weiteren wissenschaftlichen Institute in unmittelbarer Umgebung (Max-Planck-Institut, Leibniz-Institute ISAS und IfADo) geschaffen und mit zahlreichen Unternehmens-Projekten belegt werden. Der Aufbau eines themenbezogenen ZiW und die Zusammenführung der Fachkompetenzen der Verbundpartner werden zu besseren, schnelleren und erfolgreicheren Forschungsprojekten führen.

Es ist zu erwarten, dass mit Fortschreiten der Umsetzung der Projekte im ZiW sich weitere KMU sowie auch Neugründungen aus den Projekten ergeben werden, um den verschiedenen Interessen der beteiligten Partner Rechnung zu tragen. Das ZiW-Gebäude soll mit den geplanten Flächen Laborkapazitäten für rund 200 bis 220 Beschäftigte, überwiegend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, bereitstellen.

Mehrere aus bestehenden Kooperationen entstandene Vorhaben und Entwicklungen befinden sich bereits in klinischen Studien zur Zulassung als Medikamente in klinischen Phasen II und III. Nach erfolgreicher Absolvierung dieser Testphasen ist mit Markteinführungen dieser Wirkstoffe im kommenden Jahr und den Folgejahren zu rechnen.