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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Wirtschaftsförderung

Deutsch-Internationales Wirtschaftszentrum Nordstadt soll weitergeführt werden

Nachricht vom 18.12.2018

4.500 Unternehmen gibt es in der Nordstadt. Viele davon mit internationalem Hintergrund. Hier setzt das Deutsch-Internationale Wirtschaftszentrum Nordstadt seit Anfang 2018 an und unterstützt Unternehmen in der Nordstadt. Die Stadt Dortmund beabsichtigt Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfond - ESF in Höhe von ca. 1.850.000 Euro zu beantragen, damit das Wirtschaftszentrum weiter geführt werden kann.

Am 12. April 2018 wurde das Deutsch-Internationale Wirtschaftszentrum Nordstadt (DIWN) eröffnet. Seit dem können sich Unternehmer in der Speicherstraße 56 zu unterschiedlichsten Themen beraten lassen und Unterstützungen bekommen. Am 18. Dezember 2018 hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund die Weiterführung der Arbeit des "DIWN" bis Ende 2021 beschlossen.

Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Förderung aus dem Europäischen Sozialfond ESF. "Mit dem Deutsch Internationalen Wirtschaftszentrum Nordstadt wollen wir auch zukünftig die lokale Wirtschaft mit internationaler Herkunft und Ausrichtung stärken und neue Arbeitsplätze schaffen. Dafür benötigen wir ein konstantes und nachfrageorientiertes Angebot. Mit Unterstützung der EU wollen wir das gute Angebot erhalten", so Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund.

DIWN berät Unternehmen

Aufgaben sind unter anderem die Stärkung der ethnischen Ökonomie durch Beratung von Unternehmen. Es werden zielgerichtete Festigungs- und Entwicklungsberatungen, Workshops und Coachings durchgeführt. Ziel ist es auch, die Unternehmen bei der Kundengewinnung sowie bei der Entwicklung von In- und Auslandsgeschäften zu unterstützen. Die Ansiedlung ausländischer Unternehmen in Dortmund sowie die Unterstützung bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern gehört ebenfalls zum Dienstleistungsportfolio des DIWN.

Die Stadt Dortmund beabsichtigt, dafür Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfond - ESF in Höhe von ca. 1,85 Millionen Euro zu beantragen. Bei einer Förderzusage erhält die Stadt Dortmund ca. 1,66 Millionen Euro von der EU, dem Bund und Land. Die restlichen ca. 190.000 Euro sind der städtische Eigenanteil.