Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Berufseinstieg

Vom Bachelor zum Beamten: Stadt bildet Absolventen zu Stadtbau- und Vermessungsoberinspektoren weiter

Nachricht vom 17.01.2019

Direkt nach der Uni Beamter bei der Stadt werden - das ist mit einem (Fach)Hochschulabschluss in einem Studiengang wie Architektur, Bauingenieur- oder Vermessungswesen möglich. Die Stadt bildet Absolventen zu Stadtbau- bzw. Vermessungsoberinspektoren weiter. Bewerbungen sind bis 31. Januar möglich.

Mitarbeitender mit Zollstock

Als Stadtbau- oder Vermessungsoberinspektor können Absolventen bei der Stadt durchstarten.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Die Stadt Dortmund sucht für das Einstellungsjahr 2019 qualifizierten Nachwuchs im gehobenen bautechnischen Dienst. Wer an einer Universität oder Fachhochschule ein bautechnisches Studium abgeschlossen hat, kann sich bei der Stadt für eine Weiterbildung zum bzw. zur Stadtbauoberinspektor/-in oder Vermessungsoberinspektor/-in weiterbilden lassen. Der Vorbereitungsdienst ist eine Art Trainee-Programm für Hochschul-Absolventen, die als Beamte bei der Stadt durchstarten möchten.

Das Angebot richtet sich an (Fach-)Hochschul-Absolvierende, die mindestens über ein abgeschlossenes Bachelor-Studium in den folgenden Fachrichtungen verfügen:

  • Architektur
  • Bauingenieurwesen
  • Baubetrieb (Hochbau)
  • Gebäudetechnik
  • Siedlungswasserwirtschaft
  • Geodäsie
  • Vermessungswesen
  • Geoinformatik

Die Absolvierenden erwartet ein 14-monatiger Vorbereitungsdienst zur/zum Stadtbauoberinspektor/-in, der zum 1. Mai 2019 startet oder ein 18-monatiger Vorbereitungsdienst zur/zum Vermessungsoberinspektor/-in, der zum 01. August 2019 startet.

Während der 14 bzw. 18 Monate eignen sich die Teilnehmenden wichtiges Wissen für den Beruf an und lernen parallel die Strukturen in der Stadtverwaltung kennen. Mit diesen ergänzenden Ausbildungen im Beamtenverhältnis auf Widerruf haben die Studienabsolvierenden die Möglichkeit, langfristig eine verantwortungsvolle und vielseitige Aufgabe in den verschiedenen Fachämtern der Stadt Dortmund - wie dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, der Städtischen Immobilienwirtschaft, der Stadtentwässerung Dortmund, dem Tiefbauamt oder dem Vermessungs- und Katasteramt - zu übernehmen und somit ihr Fachwissen in der Praxis weiterzuentwickeln.

Die Weiterbildung bei der Stadt bietet:

  • eine sichere Perspektive durch eine bedarfsgerechte Personalplanung
  • eine Beschäftigung im Beamtenverhältnis während und nach dem Vorbereitungsdienst
  • ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit guten Arbeitszeiten
  • Standortsicherheit (die Ausübung der praktischen Tätigkeit erfolgt ausschließlich im Stadtgebiet Dortmund)
  • zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie teamorientiertes Arbeiten in einer modernen Verwaltung

Sowohl im Team als auch selbstständig können die Beschäftigten - je nach Studiengang und Fachbereich - vielfältige Aufgaben wahrnehmen. Dazu gehören zum Beispiel der Entwurf und die Konstruktion von Bauwerken und Straßen, die Bearbeitung von Bauanträgen, die technische Gebäudeausrüstung der städtischen Immobilien oder die Konzeption, Planung und der Entwurf von Stadtbahnanlagen und Verkehrstechniken.

Die angehenden Vermessungsoberinspektoren/-innen erlernen unter anderem die Vorbereitung, Ausführung und Auswertung von Vermessungen sowie das Dokumentieren und Verarbeiten der Messergebnisse. Darüber hinaus werden sie mit allen Aufgaben rund um die Führung des Liegenschaftskatasters vertraut gemacht.

Praxis im Amt, Theorie am Studieninstitut

Die theoretische Ausbildung erfolgt für die Stadtbauoberinspektoren/-innen am Studieninstitut für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf bzw. für die Vermessungsoberinspektoren/-innen am Bergischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Wuppertal. In den Lehrgängen werden unter anderem die Fächer Allgemeines Verwaltungsrecht, Baurecht und Bauplanungsrecht bzw. Vermessungs- und Katasterrecht sowie Flurbereinigungsrecht und Bauordnungsrecht vermittelt.

Die Stadt bietet während der qualitativ hochwertigen Weiterbildung eine Bezahlung in Höhe von 1.255,68 Euro brutto monatlich, vermögenswirksame Leistungen, einen jährlichen Urlaubsanspruch von 29 Tagen sowie zahlreiche Möglichkeiten zur Fortbildung.

Nach der Ausbildung werden Sie der Besoldungsgruppe A10 zugeordnet. Anschließend bestehen entsprechend der fachlichen und persönlichen Eignung sowie Befähigung grundsätzlich Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des ersten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2.

Zum Thema

Bewerbungen für den Vorbereitungsdienst sind noch bis zum 31. Janaur 2019 möglich. Nähere Informationen gibt es auf der Webseite des Personalamtes.