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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Pilotversuch

Paul-Ehrlich-Berufskolleg, Anne-Frank-Gesamtschule und Heisenberg-Gymnasium als "Talentschulen" ausgewählt

Nachricht vom 01.02.2019

Zusätzliche Lehrkräfte, mehr Förderung im Bereich der MINT-Fächer oder erweiterte kulturelle Bildung - durch den Modellversuch "Talentschule" sollen benachteiligte Schüler des Paul-Ehrlich-Berufskollegs, der Anne-Frank-Gesamtschule und des Heisenberg-Gymnasiums besonders gefördert werden.

"Die Dortmunder Schullandschaft ist ab heute um drei Talentschulen reicher", freut sich Schuldezernentin Daniela Schneckenburger.

Sieben allgemeinbildende Schulen und zwei Berufskollegs in städtischer Trägerschaft hatten im vergangenen Dezember beim NRW-Schulministerium ihre Bewerbungen zum Versuch "Talentschulen" eingereicht.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass die Stadt Dortmund mit drei Schulen am Pilotversuch 'Talentschule' beteiligt sein wird und gratulieren den ausgewählten Schulen ganz herzlich. Das zeigt, dass auch unter schwierigeren sozialräumlichen Bedingungen beste pädagogische Qualität möglich ist, die mit ihren Konzepten die Jury des Landes überzeugen konnte", sagt Schneckenburger.

Land stellt zusätzliche Lehrkräfte

Im Mittelpunkt des Schulversuchs für Schulen an Standorten mit besonderen Herausforderungen stehen die Schüler, deren Potentiale zunächst identifiziert und dann gefördert werden sollen. Praktisches Arbeiten und Lernmöglichkeiten im Rahmen eines MINT-Profils oder im Bereich der Kulturellen Bildung sollen positive Lernerfahrungen ermöglichen. Dafür stellt das Land zusätzliche Lehrkräfte zur Verfügung.

Ausbildung und Förderung verbessern

Bildungsgerechtigkeit ist ein zentrales Anliegen der Stadt Dortmund. Der Schulversuch "Talentschulen" bietet die Chance, durch gezielte Ressourcensteuerung Ausbildung und Förderung von Schülern zu verbessern, die aufgrund sozialer Faktoren benachteiligt sind.

Seit Jahren unterstützt die Stadt Dortmund im Rahmen der Schulentwicklung integrierte Ansätze. Dazu zählen insbesondere die Öffnung der Schule in den Sozialraum und in die Lebenswelt der Schüler hinein sowie die Zusammenarbeit mit externen Partnern.