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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Großbaustelle

Weitere archäologische Funde - DEW21-Arbeiten am Königswall und Hohen Wall ruhen

Nachricht vom 13.03.2019

Am Königswall und Hohen Wall wurden bei Bauarbeiten der DEW21 Fundamente des mittelalterlichen Dortmund gefunden. Bis die archäologischen Untersuchungen abgeschlossen sind, ruhen die Arbeiten.

Großbaumaßnahme und es ist kein Fortschritt erkennbar: So erscheint aktuell vielen Verkehrsteilnehmern die Situation an den beiden Baustellen der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) am Königswall und Hohen Wall.

Grund dafür sind derzeit laufende archäologische Untersuchungen. Bereits vor rund drei Wochen ist DEW21 bei den Leitungsarbeiten am Königswall auf Fundamente des früheren Westenrondells gestoßen. Diese Funde setzen sich auch im weiteren Trassenverlauf fort, weswegen die begleitenden Archäologen weiterhin vor Ort im Einsatz sind. Die historischen Fundstücke werden entsprechend freigelegt, untersucht und dokumentiert. Da dabei nur sehr kleinteilig vorgegangen werden kann, sind die Arbeiten sehr zeitaufwändig und die eigentlichen Leitungsarbeiten von DEW21 kommen in der Zwischenzeit zum Stillstand. Für die Stadtgeschichte sind es wichtige Funde, denn sie sind weitere Puzzleteile für das große Gesamtbild des historischen Dortmunds.

Um die Zeit dennoch zu nutzen, hat DEW21 Ende Februar parallel mit Arbeiten am Hohen Wall begonnen. Doch auch hier wurden bei den Tiefbauarbeiten Bodendenkmäler gefunden – vermutlich Teile der historischen Stadtmauer. Die aktuell laufenden Untersuchungen haben auch hier zu einem zwischenzeitlichen Baustillstand geführt.

Sobald die archäologischen Arbeiten abgeschlossen sind, wird DEW21 die Tiefbau- und Leitungsarbeiten vor Ort fortführen. DEW21 bittet um Verständnis für auftretende Beeinträchtigungen.