Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

MIPIM

OB Sierau wirbt bei internationaler Immobilienmesse für Standort Dortmund

Nachricht vom 14.03.2019

In dieser Woche steht die südfranzösische Stadt Cannes im Zeichen der weltgrößten Immobilienmesse MIPIM. Auch die Stadt Dortmund ist dabei vertreten, an einem Gemeinschaftsstand der Businessmetropole Ruhr, zusammen mit weiteren Ruhrgebietsstädten. Ein Erfolgsmodell.

Oberbürgermeister Ulli Sierau erklärt den Nutzen der MIPIM für die Stadt Dortmund und welche Projekte beim internationalen Publikum in Cannes besonders gut ankommen. Quelle: YouTube

Die Stadt Dortmund wirbt mit einer Delegation bei den Investoren für ihr Stadtplanungskonzept "nordwärts", das unter anderem die Entwicklung des Hafenviertels zu einem Kreativ-Quartier für Gründer und Gastronomie vorsieht. "Unsere neuen Innovationsquartiere di-port und 'Emscher Nordwärts' kann man also als Start-up-Center sehen und als Technologiezentren für Energie und Digitalisierung. Sie sind Gewerbeparks für cross-sektorale urbane Produktion", so Oberbürgermeister Sierau.

Denn auch das Thema Digitalisierung wird auf der Messe viel diskutiert. "Der Erfolg des Dortmunder Modells mit dem erfolgreichsten Technologiepark Europas liegt darin, dass wir seit den 1980ern Technologie, Flächen, Wissenschaft, Unternehmen und neue Arbeit für alle schon immer als zu bearbeitende Einheit verstanden haben", erklärt Sierau in einem Investorengespräch.

Gemeinsam für ein Ziel

Fünf Oberbürgermeister und ein Ziel: internationale Investoren vom Immobilienstandort Metropole Ruhr zu überzeugen. Neben Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau, werben auch seine Kollegen aus Bochum, Duisburg, Essen und Herne in Cannes mit großem Selbstbewusstsein für ihre Projekte.

Noch vor wenigen Jahren wäre so ein starker Auftritt wohl nicht denkbar gewesen. Zusammenhängende Flächen mit konkreten Potenzialen für Wohnen und Arbeit, die große Hochschuldichte und die erreichten Erfolge beim Strukturwandel – diese Vorteile des Standortes zogen sich durch die Präsentationen der Kommunen.

Aus Sicht der kommunalen Spitzenvertreter ist der gemeinsame Auftritt auch ein Signal für die wachsende Zusammenarbeit der Kommunen in der Region: "Unsere Städte haben alle individuelle Stärken. Die Größe und Wahrnehmbarkeit einer Wachstumsregion mit fünf Millionen Menschen und einer positiven Wirtschaftsentwicklung aber helfen dabei, uns mit den eigenen Stärken im internationalen Wettbewerb zu positionieren, um so weitere Investitionen auszulösen", lautete das gemeinsame Statement der fünf Oberbürgermeister.