Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Quartiersmanagement

Hofmärkte zeigen Blick hinter die Fassaden der Nordstadt

Nachricht vom 07.05.2019

Zum vierten Mal heißt es trödeln und tauschen, ins Gespräch kommen und neue Seiten der Nordstadt entdecken. Dazu bieten die Hofmärkte am 11. Mai zahlreiche Gelegenheiten. Die Öffnung der Hofmärkte findet im Rahmen der Veranstaltung "Tag der Städtebauförderung" statt.

Innenhöfe der Nordstadt

Neue Blicke auf die Nordstadt: Die Hofmärkte laden zum trödeln, tauschen und ins Gespräch kommen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): QM Nordstadt

Antike Lampenschirme und selbstgehäkelte Kuscheltiere, nachbarschaftlicher Plausch und leidenschaftlicher Handel, Studierenden-WG, Mehrgenerationenhaus oder Nordstadturgesteine – die Hofmärkte in der Nordstadt sind so bunt und facettenreich wie die Nordstadt selber. Am Samstag, den 11. Mai 2019 um 11:00 Uhr, öffnen sich die Höfe der Nordstadt zum vierten Mal für Nachbarschaft und Gäste.

Nachdem im letzten Jahr bereits 41 Höfe mit 100 Flohmarktständen dabei waren, öffnen sich auch in diesem Jahr zahlreiche Innenhöfe der Dortmunder Nordstadt für entspannte Flohmärkte mit Nachbarschaft und Gästen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Von der Hof-Dekoration über musikalische Einlagen bis hin zu einem anschließenden Nachbarschaftsgrillen – die Hofmärkte bieten viel Spielraum zum selbst Gestalten.

"Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sind die Hofmärkte eine wunderbare Gelegenheit, um sich besser kennen zu lernen und genau das zu leben, was der Genossenschaft überall in Dortmund am Herzen liegt: Gute Nachbarschaft, ein Gemeinschaftsgefühl“, sagt Björn Malcharczyk von der Spar- und Bauverein eG Dortmund und ergänzt: "Einige sind schon im vierten Jahr dabei, das spricht für die Hofmärkte.“

Gegen eine kleine Spende kommen die Besucher/innen in diesem Jahr auch kulinarisch auf ihre Kosten. Ob veganes Café in der Scharnhorststraße, afrikanische Spezialtäten in der Gneisenaustraße oder ein Kimchi-Tasting in der Boldtstraße – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neu bei den Hofmärkten sind auch die Tauschbörsen. Ganz ohne Geld können in der Missundestraße Kleider und in der Unverhaustraße Saatgut die Besitzerin oder den Besitzer wechseln.

(v.l.): Didi Stahlschmidt (Quartiersmanagement Nordstadt) Uwe Goemann (Stiftung Vivawest) Herr Alteruthemeyer (Spar- und Bauverein) Björn Malcharczyk (Spar- und Bauverein) Ulrich Benholz (Spar- und Bauverein) Uta Wittig-Flick (Amt für Stadterneuerung)

(v.l.): Didi Stahlschmidt (Quartiersmanagement Nordstadt),Uwe Goemann (Stiftung Vivawest), Herr Alteruthemeyer (Spar- und Bauverein), Björn Malcharczyk (Spar- und Bauverein), Ulrich Benholz (Spar- und Bauverein) und Uta Wittig-Flick (Amt für Stadterneuerung)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Quartiersmanagement Nordstadt

"Wir haben den Termin für die Hofmärkte in diesem Jahr bewusst auf den bundesweiten Tag der Städtebauförderung gelegt“, erläutert Uta Wittig-Flick vom Amt für Stadterneuerung der Stadt Dortmund. "Wir hoffen, dass so ein noch größeres Publikum auf die Veranstaltung aufmerksam wird und seinen Weg in die Nordstadt findet, um ihre vielen schönen Seiten zu entdecken“.

Erstmalig mit Hofmärkte-App

2019 können Besucher/innen zum ersten Mal mithilfe einer Hofmärkte-App ihre persönliche Route planen. Auf einer Onlinekarte sind die einzelnen Höfe verortet und Informationen zum Angebot und Hofzugang hinterlegt. "So wird die Entdeckungstour durch die Nordstadt noch leichter. Hier finden die Besucher/innen auch Informationen zu besonderen Events in den Höfen“, erklärt Didi Stahlschmidt vom Quartiersmanagement. "Ein DJ-Set im Schüchtermann-Carré oder einen Blick hinter die Fassade der ehemaligen Traditionsgaststätte "Stallgasse“ sollte man sich nicht entgehen lassen“.

Die Aktion "Hofmärkte in der Nordstadt" wird aus Mitteln der Wohnungsunternehmen DOGEWO21, Julius Ewald Schmitt GbR, LEG Wohnen NRW GmbH, Spar- und Bauverein eG, Vivawest Wohnen GmbH und der EDG Entsorgung Dortmund GmbH gefördert.Das Quartiersmanagement wird mit Mitteln des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.