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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Netzwerk-Projekt

Anbau auf Zeit - Reinoldikirche erhält zum Ev. Kirchentag einen Paradiesgarten

Nachricht vom 13.05.2019

Die Reinoldikirche erhält zum Evangelischen Kirchentag einen "temporären" Anbau: Mehr als dreißig Meter lang, acht Meter tief und hoch entsteht das "stadt paradies sanktreinoldi". Es ist ein Netzwerk-Projekt, bei dem viele Akteure aus der Stadtgesellschaft eingebunden sind.

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Insgesamt stellen die Förderer 15 Tonnen Material wie z.B. Holz, Schrauben, Farbe und Leuchten kostenfrei für das Projekt zur Verfügung. In der TU Dortmund entstehen aktuell Module, die vom Kirchentag dann direkt zur Reinoldikirchen transportiert werden.

"Dabei wird ein großer Vorbau im Süden der Kirche errichtet - eine temporäre Architektur, die sich auf kirchliche Bauformen bezieht. Es entsteht damit ein Außenraum der Kirche, der Übergänge schafft zwischen dem Stadtraum und der besonderen Atmosphäre des Kirchenraumes", so das Netzwerk aus Stadtkirche St. Reinoldi, Stadt Dortmund, Technischer Universität und der Reinoldigilde, die das Projekt maßgeblich gefördert hat.

Informationen für Touristen und Dortmunder

Besucher entdecken dort dann auch einen Ort der Besinnung: ein Paradiesgarten im Herzen der Stadt, im Zentrum des Kirchentages. Dort werden während des Kirchentages unter anderem Informationen zu Routen und touristischen Zielen geboten, zudem wird der neue Stadtführer „Dortmunder Passagen“ präsentiert, der die vielen überraschenden Seiten der Stadt zeigt.

Präsentationen städtischer Ämter in Kooperation mit DORTMUNDtourismus stehen unter dem Motto: von der klassischen Stadtführung bis zur virtuellen Stadtführung und dem Erlebnisstandort Dortmund. Gäste des Evangelischen Kirchentages sollen Neugierig auf Dortmund gemacht werden, um zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in Dortmund vorbeizuschauen. Nach Angaben der Organisatoren des Evangelischen Kirchentages besuchen über 40 Prozent der Kirchentagsteilnehmer die Ausrichterstadt mindestens ein zweites Mal.

DORTMUNDtourismus präsentiert einen virtuellen Stadtrundgang mit besonderen Sehenswürdigkeiten. Auf Monitoren können die anderen Besucher verfolgen, was der "Brillenträger" gerade sieht. Das Projekt "nordwärts" macht Neugierig auf spannende und interessante Lokalitäten im Projektgebiet. Bekanntlich kommen Besucher auch nach Dortmund, wenn es ein attraktives Angebot an Veranstaltungen lockt. Dazu wird die Wirtschaftsförderung über den Masterplan Erlebnis informieren und einen Ausblick über geplante Events geben.

Was der Erlebnisstandort Dortmund so alles zu bieten hat, darüber gibt auch eine Sonderveröffentlichung des Kampagnenteams von "Dortmund überrascht. Dich." Aufschluss. "Eine Stadt. Viele Möglichkeiten" ist die 36seitige, im Kampagnendesign gestaltete Broschüre betitelt.

Zum Thema

Das "stadt paradies sanktreinoldi" wird realisiert als Studienprojekt der TU Dortmund. Das Projekt lebt von dem Engagement zahlreicher Personen, der Unterstützung durch städtischen Institutionen, der großzügigen Förderung von Firmen – von einem kreativen Netzwerk in der Stadt. Geboren wurde die Idee von einem Team: Prof. Barbara Welzel (Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften) und Prof. Wolfgang Sonne (Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen) gehörten zu den Ideengebern ebenso wie Pfarrer Michael Küstermann von St. Reinoldi und Dr. Stefan Mühlhofer, Stadtarchiv Dortmund. Eine maßgebliche Unterstützung erfolgt durch die Dortmund-Agentur.
Die Gestaltung der Gartenfläche übernehmen Auszubildende des Tiefbauamtes.