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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Jahresabschluss

Die Stadtentwässerung Dortmund blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück

Nachricht vom 03.06.2019

Der Jahresabschluss 2018 der Stadtentwässerung Dortmund war Thema in der letzten Sitzung des Verwaltungsvorstandes. Die Bilanzsumme der Stadtentwässerung Dortmund zum 31. Dezember 2018 beträgt 888 Millionen Euro.

Den größten Anteil an den Umsatzerlösen von insgesamt 149 Millionen Euro machen die Abwassergebühren aus. Daneben wurden weitere Einnahmen in Höhe von 5 Millionen Euro erzielt.

Die Aufwendungen in Höhe von 133 Millionen Euro wurden maßgeblich durch Beiträge an die Abwasserwirtschaftsverbände, Zinsen, Abschreibungen und Personalaufwendungen bestimmt.

Insgesamt konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 21 Millionen Euro erzielt werden, der vollständig an den Stadtkämmerer abgeführt wird.

Der Umfang der Investitionstätigkeiten wurde weiter ausgebaut. Insgesamt konnten Kanalbaumaßnahmen inklusive städtebaulicher Verträge in Höhe von 28,3 Mio. Euro umgesetzt, bzw. abgerechnet werden. Die Investitionen konnten seit Gründung des Eigenbetriebes im Vergleich zu der Zeit davor deutlich ausgeweitet werden. Genau das war auch das Ziel der Gründung des Eigenbetriebes im Jahre 2014. Die Umsetzungsquote zwischen geplanter und umgesetzter Investitionstätigkeit liegt bei über 100 Prozent.

Schwerpunkt der Investitionen bilden Maßnahmen zur Kanalsanierung und damit zur Sicherung der Substanz des bestehenden Kanalnetzes von rund 2.000 km Länge.

Neu entwickelte Sanierungsstrategie

Zur Fortführung der baulichen Kanalsanierung kommt seit Beginn des Jahres 2018 eine neu entwickelte Sanierungsstrategie zur Anwendung. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass bei festgestellten baulichen oder hydraulischen Missständen im Kanalnetz zeitnah technische und wirtschaftliche Bearbeitungen und Prüfungen sowie gegebenenfalls anschließende Sanierungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Neben der Durchführung von Investitionsmaßnahmen des Kanalbaus erfolgen im gesamten Stadtgebiet umfangreiche Reparaturmaßnahmen zur Behebung örtlich begrenzter Schäden. Im Regelfall wird dies umgesetzt mit unterirdischen (grabenlosen) Verfahren in Form von Roboter-Technik, Injektionsverfahren und dem Einbau von Innenmanschetten, also ohne Straßenaufbrüche und nur geringfügige Beeinträchtigung des Verkehrs.

Die Handlungsstrategie für den Umgang mit Starkregen-Ereignissen der Stadt Dortmund wurde durch die Stadtentwässerung weiter verfolgt. Die Stadtentwässerung hat u. a. eine Starkregen-Gefahrenkarte für das gesamte Stadtgebiet erarbeitet. Diese Starkregen-Gefahrenkarte bildet Wasserstände bei Starkregen ab und weist so besonders gefährdete Bereiche aus. Damit liegen die Grundlagen vor, die Widerstandsfähigkeit Dortmunds gegenüber Starkregen weiterzuentwickeln und bei künftigen Maßnahmen der Stadtverwaltung die Aspekte des Überflutungsschutzes noch qualifizierter zu berücksichtigen.

Zur Information und Bewusstseinsbildung soll darüber hinaus die Starkregen-Gefahrenkarte als erster Schritt der Informationsvorsorge im Jahr 2019 auf den Internetseiten der Stadt Dortmund der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.