Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Stadtentwässerung

Steigende Investitionen ins Dortmunder Kanalnetz – 20-Millionen-Euro-Auftrag an Gelsenwasser

Nachricht vom 08.07.2019

Die Stadtentwässerung Dortmund steigert die Investitionen in das Kanalnetz. Bis 2023 sollen Maßnahmen zur Kanalsanierung in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro beauftragt werden. Den Rahmen dazu bildet eine sogenannte "Rahmenvereinbarung" zwischen Stadt und Gelsenwasser.

Gelsenwasser konnte die gemäß einer Entscheidung des Rates im Jahre 2018 erfolgte Ausschreibung der Stadt Dortmund "Projektträgerschaft zur Umsetzung von Investitionen im Bereich Abwasserbeseitigung" im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens für sich entscheiden.

Gegenstand der Projektträgerschaft soll neben der originären Planungsleistung auch die eigenverantwortliche Leitung, Steuerung und Überwachung der Bauleistung samt aller für die Planung und den Bau notwendigen Nebenleistungen, wie Baugrundgutachten sowie Abstimmungen mit sachberührten Dritten werden. Der Projektträger übernimmt damit alle Bauherrenfunktionen vollumfänglich bis zur Fertigstellung der Kanalbaumaßnahmen und der Übergabe in das Eigentum des Eigenbetriebs Stattentwässerung. Der Projektträger ist an das öffentliche Vergaberecht gebunden.

Neuland beschreiten

Arnulf Rybicki, Baudezernent der Stadt, betont den neuen Weg zur Umsetzung von Investitionsmaßnahmen: "Mit der entwickelten Konzeption der Projektträgerschaft wird Neuland beschritten. Nach dem Vorliegen konkreter Projekterfahrung können die Projektstrukturen gegebenenfalls auch für andere Bauaufgaben der Stadt Anwendung finden."

"Wichtig ist, dass die Stadtentwässerung zwar weitgehend die Aufgabe überträgt und damit entlastet wird, die Entscheidungshoheit, wann, wo und mit welchem Verfahren Kanalsanierung erfolgt, aber behält", so Dr. Christian Falk, Technischer Betriebsleiter der Stadtentwässerung.