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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

"#Rethinking Trash Up"

Nachhaltigkeitskonferenz lädt zu Workshops und Diskussionen rund um Umwelt- und Zukunftsthemen ein

Nachricht vom 13.08.2019

Der Kulturort Depot und der Verein die Urbanisten laden am 26. September zu der ersten Nachhaltigkeitskonferenz in den Räumen des Depot ein. Bei Workshops und Diskussionen geht es den Fragen der Zukunft auf die Spur. Gefördert wird die Konferenz u.a. von den Kulturbetrieben der Stadt Dortmund und DEW21.

Zwei Frauen auf dem Podium

Bei Diskussionen und Workshops geht es um Zukunftsfragen rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Luisa Gehnen

Nachdem 2016 bis 2018 das Festival "Trash up!" Upcycling-Interessierte zusammenbrachte, heißt es nun "#Rethinking Trash Up". Bei der Konferenz sollen die Themen des Festivals in neuer Weise aufgegriffen werden. Die Organisatoren behalten das laborhafte und offene Format bei, während der Begriff der Nachhaltigkeit umfassender gedacht werden soll. So geht es um die Rolle des Konsumenten wie auch um die Rolle von Designern, wenn es zum Beispiel um ökologische Kleidung und andere Produkte geht.

Die Konferenz lädt alle Menschen, Initiativen und Unternehmen dazu ein, mit Expert*Innen und Aktiven in einem Plenum und in Arbeitsgruppen zu Zukunftsfragen, Klimaschutz und Systemwechsel zu diskutieren. Dabei soll Raum für Netzwerken, direktes Ausprobieren und eigene - auch utopische - Ideen bleiben. Bei verschiedenen Workshops gehen die Teilnehmenden z.B. der Frage auf den Grund, was passiert, wenn die Gesellschaft so weiterlebt wie bisher. Prof. Dr. Marcel Hunecke, Nadine Richter, Max Schmiess und Jan Eickhoff vom Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund referieren zum Thema "Psychologie der Nachhaltigkeit". Dabei geht es um Fragen wie "Wie und wodurch erlangen wir Lebenszufriedenheit jenseits von materiellem Konsum und Wirtschaftswachstum?".

Globale Wirtschaft und lokale Ebene im Fokus

In weiteren Workshops beschäftigen sich Expert*innen und Teilnehmende zum Beispiel mit der aktuellen Debatte um ein faires Lieferkettengesetz. Die Rolle der globalen Wirtschaft rückt ebenso in den Fokus wie die lokale Ebene - zum Beispiel bei der Frage, wie Bürger*innen ihr Umfeld mitgestalten können.

Die Ergebnisse des Austauschs werden gemeinsam mit den Beteiligten in die Weiterentwicklung des zukünftigen "Trash Up!"-Festivalformates einfließen.

Zum Thema

Die Teilnahme an der Konferenz im Kulturort Depot, Immermannstr. 29, kostet 15 Euro.