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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Vielfalt

CSD-Wochen starten am Samstag mit 2. TRANS*CSD und Straßenfest

Nachricht vom 15.08.2019

Am 17. August findet zum zweiten Mal der TRANS*CSD in Dortmund statt. Die Veranstaltung klärt über das Thema Trans* auf und wirbt für mehr Akzeptanz von trans* Menschen jeglicher Facette. Der Trans*CSD ist Auftakt für das Programm der CSD-Wochen mit dem Christopher-Street-Day als Abschluss am 14.September.

Männerkopf mit Haargummis in Regenbogenfarben

Auch in diesem Jahr will der CSD wieder zu einem Fest der Vielfalt und Toleranz einladen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Susanne Hildebrandt

17 Gruppen, Vereine und Organisationen aus ganz Nordrhein-Westfalen werden mit Informationsständen auf der Kleppingstraße am Europabrunnen in der Zeit zwischen 12:00 und 18:00 Uhr beraten und unterstützen und für Sichtbarkeit in der Dortmunder Öffentlichkeit sorgen. "Die Veranstaltung möchte schlicht Trans* bekannter machen", sagt Natascha Zimmermann vom Verein TransBekannt, der den TRANS*CSD organisiert.

Die Veranstaltung findet in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. Nachdem der CSD Dortmund im vergangenen Jahr ausgefallen ist, hat TransBekannt die Chance genutzt und erstmals einen CSD nur für die Sichtbarkeit von trans* Menschen organisiert. Das Konzept stieß auf große Zustimmung der Community und auf positive Resonanz durch die Besucher*innen.

In diesem Jahr bildet der TRANS*CSD den Auftakt für vier CSD-Wochen

In mehr als 90 Veranstaltungen informiert die Dortmunder LSBTI*Q-Community (lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter*, queer) über ihre Anliegen und die Vielfalt ihrer Angebote.

Susanne Hildebrandt von der städtischen Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente: "Auch nach der Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare geht es weiter darum, Barrieren in den Köpfen wegzuräumen. In Dortmund wollen wir, so wie bisher, in guter Zusammenarbeit mit dem SLADO e.V. und der Community daran arbeiten, dass das Thema in der Gesellschaft noch sichtbarer wird, um über Begegnung und Dialog Akzeptanz zu schaffen. Der CSD ist hierfür eine sehr gute Möglichkeit, die wir gerne fördern."

Mehr als 30 Highlights, die einmalig für die CSD-Wochen organisiert werden, z.B.

  • ein großer Queer Slam im Dietrich-Keuning-Haus am 27. August
  • ein Stadtrundgang zu Dortmunds schwuler Geschichte am 8. September
  • eine Zoo-Führung für Erwachsene am 1. September
  • CSD-Bingo am 7. September
  • ein ökumenischer CSD-Gottesdienst mit anschließendem Begegnungscafé in der Petri-Kirche am 21. August

"Mit diesem bunten Programm zeigen wir Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transidenten sowie allen Interessierten in unserer Stadt, dass unsere Community engagiert, interessiert und vielfältig ist", sagt Daniel Greb, Vorstandsmitglied des Dachverbands SLADO, der die CSD-Wochen organisiert.

Den Abschluss bildet am 14. September der 22. CSD Dortmund unter dem Motto "Gemeinsam stärker". Er ist deutschlandweit der letzte CSD in diesem Jahr.

Zum Thema

Das vollständige Programm ist auf der Website zu finden.