Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Wettbewerb Stadtradeln

Ab auf die Straße! Mobil ohne Auto - Dortmund radelt für ein gutes Klima

Nachricht vom 03.09.2019

Starttag fürs Stadtradeln war der Montag, 2. September, aber mitmachen kann man immer noch. Bis zum 22. September sind alle Dortmunder*innen eingeladen, für den Klimaschutz in die Pedale zu treten. Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Gesamtkilometer kommen am Ende für die Stadt Dortmund zusammen und um so mehr Bürger*innen bleiben vielleicht sogar beim täglichen Radfahren über die drei Wochen hinaus.

Team Tiefbauamt

Das Team Tiefbauamt am Start
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Drei Radeldankfeste für die Teilnehmer*innen

Die Radfahr- und Fußgängerbeauftragten der Stadt Dortmund und VeloKitchen, Fahrradselbsthilfewerkstatt in der Dortmunder Nordstadt, laden während der Aktion des Stadradelns in jeder Aktionswoche zum Frühstück ein:

  • Di., 3. September 2019, 6:00-11:00 Uhr an der Zählstelle nahe der Schnettkerbrücke
  • Do., 12. September 2019, 6:00-11:00 Uhr Im Defdahl (Übergang Bananenrad-/Hunderadweg)
  • Mo., 16. September 2019, 6:00-11:00 Uhr Hansastraße im Bereich Hansaplatz

Sozusagen eine kleine Portion Extraenergie für den Weg mit dem Rad oder zu Fuß. Aktionsorte sind Hotspots, auf denen bereits heute schon besonders viele Radler unterwegs sind. "Genau hier erreichen wir die, denen wir für ihre nachhaltige Mobilität danken wollen", betont der Radfahr- und Fußgängerbeauftragte Fabian Menke. "Bis zu 2.100 Radler queren pro Tag die Schnettkerbrücke auf der Nordseite, seit Jahresbeginn 2018 sind es schon mehr als 250.000."

Menschen, die alltäglich zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit, Schule oder Uni pendeln, sorgen mit ihrer Art der Mobilität für eine erhebliche Steigerung unserer Lebensqualität. Sie vermeiden Umwelt- und Klimaschäden und verursachen keine gesundheitsschädlichen Abgase. Sie sorgen für eine bessere Aufenthaltsqualität in den Quartieren und fördern den sozialen Austausch. Zudem stärken sie durch ihr lokales Einkaufsverhalten den hiesigen Einzelhandel. Es wurde Zeit, mal etwas zurückzugeben und Danke zu sagen.

Die Radeldankfeste sind nur 3 Aktionen von vielen anderen, die in Dortmund im Rahmen des Stadtradeln stattfinden und Gelegenheiten bieten zum Austausch oder gemeinschaftlichen Radfahren.

Kapitänin des "Team Tiefbauamt" bloggt über ihr persönliches Stadtradeln

Für Sylvia Uehlendahl, die Leiterin des Dortmunder Tiefbauamtes, wird ihre eigene Teilnahme beim Stadtradeln der "totale Perspektivwechsel": "Mit dem Thema Radverkehr beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren beruflich, nun bin ich für drei Wochen ein 'Stadtradeln-Star' und werde das Radfahren für mich neu erleben." Und deshalb wird sie jeden Tag von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Erkenntnissen in einem Blog-Eintrag berichten. "Die Zeit, als ich noch tagtäglich mit dem Fahrrad zur Schule geradelt bin, ist lange vorbei. Mit dem Job und den langen Arbeitswegen war das Fahrradfahren plötzlich nur noch eine Freizeitbeschäftigung und das Auto wurde zum 'normalen' Verkehrsmittel."

Und deshalb ist Sylvia Uehlendahl selbst ganz gespannt, was sie erwartet: "Wenn du es jetzt nicht machst, habe ich mir gesagt, dann machst du es nie! Und dann auch keine halben Sachen, nein, dann auch direkt das ganze Programm, drei Wochen kein Auto von innen sehen, klingt doch total einfach, oder?"

Und damit geht es ihr wie vielen anderen auch, die vielleicht erstmals den Test machen und das regelmäßige Radfahren ausprobieren wollen. Vieles im gewohnten Alltag muss dafür geändert werden. Ganz neue Fragen stellen sich, erzählt die Leiterin des Tiefbauamtes, die auch gleich das gesamte Team des Amtes anführt: "Wann fahre ich los, um pünktlich zu sein und wo fahre ich überhaupt her? Was mache ich bei Regen? Wie komme ich bei späten Terminen sicher nach Hause? Und wie bringe ich bitte den Bürodress mit der Fahrradgarderobe übereinander?" Ganz alltägliche Fragen und gleichzeitig ganz neue Herausforderungen – spannend nachzulesen in ihrem Stadtradeln-Blog.

Zum Thema

Den ganzen Programm-Kalender gibt es im Netz. Einfach noch auf der Internetseite registrieren oder in der Stadtradeln-App.