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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Ehrenamt

FreiwilligenAgentur Dortmund verlieh drei Organisationen den Preis "Engagement anerkennen"

Nachricht vom 17.09.2019

Mit dem Preis „Engagement anerkennen“ fokussiert die FreiwilligenAgentur Dortmund in diesem Jahr das Thema "Engagement im Bereich Bildung und lebenslanges Lernen für Jung und Alt". Drei Organisationen aus den Kategorien "Chancengleichheit und Bildung", "Integration und Bildung" und "Generationsübergreifend und verbindend" wurden prämiert. Oberbürgermeister Sierau überreichte zusammen mit der Jury die Preise.

Gewinner Preis „Engagement anerkennen“ 2019

FreiwilligenAgentur Dortmund vergab Preis „Engagement anerkennen“ an drei Organisationen
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Gaye Suse Kromer

Engagement schafft nicht nur Gemeinschaft und Verbundenheit mit anderen Menschen, sondern leistet einen Beitrag bei gesellschaftlichen Herausforderungen vor Ort, so auch im Bereich der Bildung. Bildung und lebenslanges Lernen sind die Schlüssel zu individueller und gesellschaftlicher Entwicklung, dieser großen Bedeutung sind sich die Menschen in Dortmund bewusst und engagieren sich mit viel Herz und Freude in diesen Bereichen.

Besonders im Hinblick auf den Aspekt des lebenslangen Lernens wird deutlich, dass das Thema generationsübergreifendes Lernen immer wichtiger wird. Ob in digitalen Projekten für Seniorinnen, als Vorlesepaten in der Kindertagesstätte oder bei der Hausaufgabenhilfe in der Schule. Ohne die ehrenamtliche Unterstützung ganz im Sinne von „Bildung & lebenslanges Lernen für Jung und Alt“, wäre eine Vielzahl dieser Bildungs- und Unterstützungsangebote nicht möglich. Gleichzeitig ist Engagement eine Säule, die als Voraussetzung für eine lebendige und vielfältige Stadtgesellschaft gilt.

Insgesamt sind 25 Bewerbungen eingegangen und die Jury hatte unter der Beteiligung von Thomas Klein, von der BVB-Stiftung "leuchte auf", Annette Jaciuk, Redakteurin bei 91.2 und Christina Mika, Rektorin der Libellen Grundschule, eine schwierige Aufgabe.

Das Fazit der Jury war, dass alle Organisationen nur durch ein besonders hohes Maß an bürgerschaftlichen Engagements und viel Kreativität so hervorragende Arbeit leisten können. Prämiert wurden drei Organisationen in drei unterschiedlichen Bereichen, die in besonderer Weise zu diesem unverzichtbaren und belebenden Element unserer Stadtgesellschaft geworden sind. Die Gewinnerorganisationen dürfen sich über einen Geldpreis von je 1.000 Euro und ein limitiertes Dortmund-Nashorn im Design der FreiwilligenAgentur Dortmund freuen.

OB Sierau und die FreiwilligenArgentur sagen "Danke"

Oberbürgermeister Ullrich Sierau ehrte am Montagabend die drei Gewinnerorganisationen im Rahmen der Feierstunde und übergab zusammen mit der Jury die Preise an:

  • Mentor e.V.
  • Projekt ankommen e.V.
  • und die Smartphone - Sprechstunde der Youngcaritas.

Die Auszeichnung soll engagierte Personen und beeindruckende Projekte sichtbar machen und die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement stärken. Mit der Veranstaltung sagt die FreiwilligenAgentur "Danke" an die vielen Engagierten in unserer Stadt.

Vorstellung der Projekte:

In der Kategorie „ Chancengleichheit und Bildung“

Mentor e.V.

Der Verein Mentor hat sich zum Ziel gesetzt, die Sprach- und Lesekompetenz Dortmunder Grundschulkinder zu verbessern. Zu diesem Zweck wirbt und schult der Verein Ehrenamtliche, die Kinder nach dem sogenannten 1:1 Prinzip fördern. Eine Lesementorin fördert dabei ein Kind eine Stunde pro Woche - mindestens ein Jahr lang. Innerhalb von 16 Monaten wurden bereits über 160 Mentorinnen und Mentoren geschult und an 46 Dortmunder Grundschulen vermittelt.

In der Kategorie „ Integration und Bildung“

Projekt ankommen e.V.

Die Nachhilfe im Projekt ankommen startete im Jahr 2018. Es handelt sich um eine Gruppe von Dortmunder Schüler*innen und Student*innen, die in den Räumlichkeiten kostenfrei Nachhilfe anbieten. Zu den Besuchern gehören sowohl Grundschüler*innen, als auch Schüler*innen der weiterführenden Schulen und Berufskollegs. Sogar Erwachsene nutzen die Nachhilfe, um Unterstützung bei den Hausaufgaben der Deutschkurse zu erhalten.

In der Kategorie „ Generationsübergreifend und verbindend“

Youngcaritas mit der Smartphone Sprechstunde

Die Digitalisierung bringt viele Herausforderungen, insbesondere für die älteren Generationen, mit sich. Der schnelle Wandel in der Technologie hat viele Senior*innen überholt und lässt sie unwissend zurück. Die Smartphone Sprechstunde ist ein niederschwelliges Angebot für Senior*innen, um ihre Fragen rund um’s Smartphone im direkten Gespräch mit jungen Ehrenamtlichen zu klären. Die Vorgehensweise erinnert an die Sprechstunde beim Arzt, was bedeutet, dass die Senior*innen mit ihren Fragen zur Smartphone Sprechstunde erscheinen und diese den Schüler*innen und Studenten*innen stellen.