Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Kooperation

"Beratungshaus Inklusion" bietet Unterstützung für Eltern, Erziehende und Lehrkräfte behinderter Kinder

Nachricht vom 08.10.2019

Dortmund bekommt ein "Beratungshaus Inklusion": Ab 1. November 2019 unterstützt die Einrichtung am LWL-Förderschulzentrum all diejenigen, die Infos zur Inklusion von Kindern mit Behinderung suchen. Es ist ein Projekt der Bezirksregierung Arnsberg, des Förderschulträgers LWL und der Stadt Dortmund.

Marco Müller als schulfachlicher Dezernent für Förderschulen bei der Bezirksregierung Arnsberg (v.l.), die LWL-Schul- und Jugenddezernentin Brigit Westers und Daniela Schneckenburger als Beigeordnete der Stadt Dortmund haben den Kooperationsvertrag für das neue "Beratungshaus Inklusion" in Dortmund unterschrieben.

Marco Müller als schulfachlicher Dezernent für Förderschulen bei der Bezirksregierung Arnsberg (v.l.), die LWL-Schul- und Jugenddezernentin Brigit Westers und Daniela Schneckenburger als Beigeordnete der Stadt Dortmund haben den Kooperationsvertrag für das neue "Beratungshaus Inklusion" in Dortmund unterschrieben.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): LWL/Rütershoff

Mehr Orientierung und Informationen in Sachen sonderpädagogische Förderung und Inklusion bietet bald das westfalenweit sechste "Beratungshaus Inklusion", das in Dortmund eingerichtet wird. Dafür haben am Montag, 7. Oktober, Birgit Westers, Schul- und Jugenddezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Marco Müller, schulfachlicher Dezernent für Förderschulen bei der Bezirksregierung Arnsberg, und Daniela Schneckenburger, Dortmunder Städträtin für Schule und Jugend, die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Sechstes Beratungshaus seiner Art

Das Beratungshaus wird in den Räumen der Martin-Bartels-Schule, LWL-Förderschule, Förderschwerpunkt Sehen an der Marsbruchstraße 178 in Dortmund, seine Arbeit aufnehmen. Es ist das sechste seiner Art nach den Vorbildern in Münster (in Betrieb seit Frühjahr 2012), in Paderborn (seit Mai 2015) in Olpe (seit Oktober 2015), Gelsenkirchen (seit Februar 2017) und Bochum (seit Oktober 2019).

Gebündelte Expertise unter einem Dach

Was bisher aus vielen verschiedenen und nicht immer leicht zugänglichen Informationsquellen gesammelt werden musste, findet sich jetzt hier gebündelt unter einem Dach: die Expertise von Fachleuten unterschiedlicher Fachrichtungen für einen gleichberechtigten Zugang gehandicapter junger Menschen zum Bildungssystem.

Infos zu Fördermöglichkeiten, Anlaufstellen und praktischen Hilfsmitteln

Für diese Aufgabe stehen in Dortmund künftig Lehrkräfte für Sonderpädagogik, ergo- und physiotherapeutische sowie pflegerische Fachleute bereit, die in Zusammenarbeit mit anderen Kooperationspartnern qualifizierte und differenzierte Information und Unterstützung bieten. Sie informieren die Betroffenen dabei konkret über Fördermöglichkeiten, Anlaufstellen und praktische Hilfsmittel wie etwa sehbehindertengerechte PC-Bildschirme oder barrierefreie Zugänge für den Schul- und Lernalltag.

"Wir müssen Inklusion von den Schülerinnen und Schülern ausdenken. Alle Kinder und Jugendlichen sollen ihren Möglichkeiten entsprechend optimal gefördert werden. Damit das gelingt braucht es auch gute Beratung", so LWL-Schul- und Jugenddezernentin Birgit Westers bei der Vertragsunterzeichnung.

"Gemeinsames Lernen für alle zu entwickeln - das ist und bleibt eine große Herausforderung und kann nur in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten gelingen", ergänzt Marco Müller, der zuständige schulfachliche Dezernent bei der Bezirksregierung Arnsberg. Und die Dortmunder Stadträtin Daniela Schneckenburger betont: "Das neue Beratungshaus Inklusion in Dortmund ergänzt sehr gut die bereits bestehende Beratungsstruktur in unserer Stadt. Das Beratungshaus wird ein wichtiger Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Kitas, Schulen und Integrationsfachdienste sein."