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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

"Gute Schule 2020"

Schulen und Sportvereine profitieren von Millionen-Investitionen - Über 11,3 Millionen Euro für Schulzentrum an der Kreuzstraße

Nachricht vom 31.10.2019

Das vom nordrhein-westfälischen Landtag im Jahr 2016 beschlossene Kreditprogramm "Gute Schule 2020" ermöglicht der Stadt Dortmund eine forcierte Modernisierung/Sanierung der städtischen Schulen. Hiervon profitieren aber nicht nur die städtischen Schulen, sondern auch die Dortmunder Sportvereine und -gemeinschaften.

Kreuzstraße

Schuldezernentin Daniela Schneckenburger, OB Ullrich Sierau und die Leiterin des Schulverwaltungsamts, Martina Raddatz-Nowack (vorne Mitte), freuen sich über den zügigen Fortgang der Bauarbeiten. Vor Ort waren außerdem Vertreter*innen von Rat, Verwaltung und Stadtbezirk.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Torsten Tullius

Mit den über die NRW.BANK für Dortmund bereitgestellten Mitteln in Höhe von insgesamt ca. 94,0 Mio. Euro kann zwar grundsätzlich nur die schulische Infrastruktur (Schulgebäude, Digitalisierung und Innenausstattung) in Dortmund nachhaltig modernisiert oder saniert werden, aber zu den Schulgebäuden gehören selbstverständlich auch die dazugehörigen Sport- und Turnhallen.

Neun neue Sport- und Turnhallen an sieben Standorten

Im Rahmen des Kreditprogrammes "Gute Schule 2020" werden bis zum Ende der Projektlaufzeit insgesamt neun Sport-/Turnhallen an sieben Standorten mit einem derzeitig geschätzten Bauvolumen in Höhe von ca. 33,72 Mio. Euro neu errichtet. An den folgenden Schulstandorten werden diese neuen Sport-/Turnhallen gebaut: Geschwister-Scholl-Gesamtschule (2 Sporthallen), Schulkomplex Kreuzstraße (2 Sporthallen), Hauptschule am Externberg, Aplerbecker-Mark-Grundschule, Heisenberg-Gymnasium, Schule an der Froschlake, Reichshof-Grundschule.

Als ein sehr gutes Beispiel für das effektive Zusammenarbeiten zwischen Verwaltung und privater Wirtschaft hat Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei einem Ortstermin am Donnerstag, 31. Oktober, den bereits begonnenen Neubau der zwei 3-fach Sporthallen am Schulkomplex Kreuzstraße (Leibniz-Gymnasium und Wilhelm-Röntgen-Realschule), der über das Kreditprogramm "Gute Schule 2020" finanziert wird, vorgestellt.

Der Städtischen Immobilienwirtschaft ist es in Absprache mit dem beauftragten Unternehmen gelungen, die Bauzeit der ersten der zwei Dreifach-Sporthallen um etwa ein Jahr zu verkürzen. Dies liegt u.a. daran, dass das beauftragte Unternehmen Synergieeffekte durch den gleichzeitigen Neubau der zwei Dreifach-Sporthallen an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund-Brackel nutzen kann.

Oberbürgermeister Sierau freut sich über den Baufortschritt am Schulzentrum an der Kreuzstraße: "Aufgrund der guten Kooperation zwischen städtischer Immobilienwirtschaft und dem beauftragten Unternehmen kann die Stadt Dortmund den Kindern und Jugendlichen aber auch den Sportvereinen nach einer sehr kurzen Bauphase wieder eine attraktive Sportstätte zur Verfügung stellen." Der OB weiter: "Die gute und wichtige Arbeit der Sportvereine wird durch den geplanten Neubau von insgesamt neun modernen Sport- und Turnhallen in Dortmund intensiv unterstützt."

Für den Neubau der beiden Dreifach-Sporthallen an der Kreuzstraße werden ca. 11,1 Mio. Euro über das Kreditprogramm "Gute Schule 2020" investiert. Darüber hinaus werden die beiden Schulen - ebenfalls mit Mitteln aus dem Kreditprogramm - im Jahr 2020 mit digitaler Technik ausgestattet (ca. 0,26 Mio. Euro).

Da die schulische Entwicklung stetig voranschreitet, ist nach dem Bau der beiden Dreifach-Sporthallen an diesem Standort noch nicht Schluss. Weitere Vorhaben am Schulkomplex Kreuzstraße sind vorgesehen: So sollen eine Aula, schulische Foren und Mensen errichtet werden. Zudem muss das Leibniz-Gymnasium aufgrund der landesweiten Umstellung von G8 auf G9 baulich erweitert werden, um den benötigten Raumbedarf für die 13. Klasse zu schaffen. Die erforderliche Machbarkeitsstudie für die o.g. Vorhaben soll im 1. Quartal 2020 abgeschlossen werden, so dass die städtische Immobilienwirtshaft im Anschluss mit den konkreten Planungen beginnen kann.