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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Vielfalt

Zukunftsbilder gemeinsam entwickeln: "Städtekooperation Integration.Interkommunal" soll fortgesetzt werden

Nachricht vom 04.11.2019

Die Verwaltungsspitze hat in ihrer Sitzung am Dienstag, 5. November, den Fortbestand und die Weiterentwicklung der "Städtekooperation Integration.Interkommunal" beschlossen und gibt nun eine entsprechende Vorlage an die politischen Gremien.

Die Metropole Ruhr ist als traditionelle Zuwanderungsregion eine Region der Vielfalt. Diese Vielfalt ist eine Stärke und ein Schatz, den es zu heben, zu fördern, zu nutzen und zu halten gilt. Auf diese Chance haben verschiedene Städte in der Region Ruhr seit einigen Jahren ihr gemeinsames Handeln ausgerichtet. Ziel dabei ist es, einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Region Metropole Ruhr zu leisten und nach dem Prinzip "gemeinsame Lösungen für gemeinsame Anforderungen" zu handeln.

Im Blickpunkt steht die Entwicklung gemeinsamer Zukunftsbilder, Vorgehensweisen und praktischer Handreichungen im Umgang mit der Vielfältigkeit der Menschen in der Region und der darin liegenden Potenziale. Durch die Bündelung von Kompetenzen und Expertise, durch Erfahrungsaustausch und Erfahrungstransfer entstehen Synergien und Innovationspotenziale sowie eine höhere Durchschlagskraft.

Die Grundlage der Zusammenarbeit der inzwischen neun Kommunen der Städtekooperation ist der Kontrakt "Interkulturelle Städteregion Ruhr" von 2010 mit den Erstunterzeichnerinnen Bochum, Duisburg, Dortmund, Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen und den weiteren beigetretenen Städten Gelsenkirchen, Herne und Bottrop.

"Vielfalt schafft Zukunft"

Vorrangiges Anliegen der Kooperation ist die Förderung der interkulturellen Öffnung der Verwaltung durch ein auf Vielfalt ausgerichtetes Personalmanagement und die Verortung interkultureller Kompetenz als Qualitätsmerkmal. In interdisziplinären Prozessen zwischen Experten aus den Fachbereichen Personal und Integration sind – auch dank erfolgter Landeszuschüsse - inzwischen Gemeinschaftsprojekte umgesetzt und die Ergebnisse veröffentlicht worden, u.a. im Handbuch "Vielfalt schafft Zukunft".

Aus Anlass des mittlerweile zehnjährigen Bestehens der Städtekooperationen hat im Februar dieses Jahres in Dortmund das 7. Interkommunale Forum stattgefunden. An diesem haben mehr als 150 Menschen aus über 20 Kommunen teilgenommen. Die Teilnehmer*innen kamen aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vereinen. Sie waren sich ohne jede Einschränkung dahingehend einig, dass die Städtekooperation fortgesetzt werden soll und muss. Die gemeinsamen Ziele und verbindenden Themen haben nichts an Aktualität verloren. Es ist so manches erreicht, aber längst noch nicht alles angegangen und bewältigt worden.

Unerlässlich für das Fortbestehen der Städtekooperation und deren Weiterentwicklung ist es jedoch, sich anlässlich deren zehnjährigen Bestehens über den Stellenwert und die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Region zu vergewissern. Dies ist Gegenstand der Ratsvorlage Fortbestand und Weiterentwicklung der "Städtekooperation Integration.Interkommunal".