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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Weiterentwicklung

Städtisches Institut für erzieherische Hilfen richtet sich ab 2020 auch inklusiv aus

Nachricht vom 05.11.2019

Die Vewaltungsspitze befasste sich in ihrer Sitzung am Dienstag, 5. November, mit der Weiterentwicklung des Städtischen Instituts für erzieherische Hilfen/SIEH.

Vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien soll die Jugendhilfe-Einrichtung in Trägerschaft der Stadt Dortmund neben einer fachlichen Erweiterung künftig auch Angebote für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder entwickeln.

"Mit dieser inklusiven Ausrichtung des Angebotes tragen wir dem wachsenden Bedarf an Erziehungsstellen für junge Menschen mit behindertenspezifischen Merkmalen Rechnung. Die Stadt Dortmund möchte hiermit die Förderung junger Menschen, die besonderer Unterstützung bedürfen, in Vollzeitpflege anbieten. Ab dem kommenden Jahr werden wir mit dem Ausbau der dafür vorgesehenen Plätze beginnen", erläutert Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

Im vergangenen Jahr fand ein rechtlicher und fachlicher Restrukturierungsprozess auf Anforderung des Landesjugendamtes statt, aufgrund dessen die Ausbauziele des SIEH nicht erreicht werden konnten.

Betreuung von 33 Kindern und Jugendlichen

Die zurzeit im Städtischen Institut für erzieherische Hilfen betreuten 33 Kinder und Jugendlichen leben in neun familienanalogen Wohngruppen. Dieses Betreuungskonzept mit seinen familiären Settings ist ein besonderes Qualitätsmerkmal der Einrichtung. Konstante Bezugspersonen in überschaubaren, familiären Strukturen ermöglichen die Förderung individueller Persönlichkeitsentwicklung sowie eine adäquate Hilfeplanung und -leistung, ausgerichtet an den individuellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen.

Die Verbundzentrale leistet die Steuerung des Angebots, das Belegungsmanagement, umfangreiche Fachberatung für die Wohngruppen sowie die Qualitätsentwicklung der Einrichtung.