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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Verkehrsüberwachung

Ordnungsamt führt Sonderkontrollen bei BVB-Heimspiel im Kreuzviertel durch

Nachricht vom 07.11.2019

240 Verwarnungen sind das Ergebnis der Sonderkontrollen, die das Ordnungsamt der Stadt Dortmund beim BVB-Champions-League-Heimspiel am Dienstag, 5. November, im Kreuzviertel durchgeführt hat. Seit geraumer Zeit nimmt im Ordnungsamt die Zahl der Beschwerden bezüglich falschen Parkens im gesamten Bereich des Kreuzviertels immer mehr zu. Erschwert wird die Situation bei Heimspielen vom BVB im Signal-Iduna-Park.

Trotz der regelmäßig durchgeführten Kontrollen des Ordnungsamtes wird weiterhin das rücksichtslose Parken speziell auf Gehwegen, in Kurvenbereichen, auf den taktilen Flächen für sehbehinderte Menschen oder auf Sonderflächen wie beispielsweise Schwerbehindertenparkplätze oder Ladezonen für E-Fahrzeuge beklagt. Deshalb hat die Verkehrsüberwachung anlässlich des Champions League Spiels des BVB gegen Mailand eine Schwerpunktkontrolle zur Einhaltung des Parkverhaltens im Kreuzviertel durchgeführt.

Mit Dienstbeginn der Verkehrsüberwachung wurden an diesem Tag durchgängig bis spät abends das Parkverhalten kontrolliert. Die Schwerpunkte waren dabei die neuralgischen Punkte wie Sperrflächen, Feuerwehrrettungswege, Kurvenbereiche oder Gehwege. Dabei wurden über den Tag verteilt über 240 Verwarnungen erteilt.

Durchkommen für Feuerwehr und Einsatzkräfte

Insgesamt mussten in dem engeren Bereich 16 Fahrzeuge geschleppt werden, da sie behindernd geparkt waren und teilweise kaum ein Durchkommen möglich war. Dem Ordnungsamt ist es durchaus bewusst, dass das Kreuzviertel durch diverse Individualverkehre stark frequentiert wird und es eine große Diskrepanz zwischen den legal vorhandenen Parkflächen und der Anzahl der Parkenden bzw. Parksuchenden gibt. Gleichwohl muss ein Durchkommen für die Feuerwehr und Einsatzkräfte im Einsatzfall gegeben sein und sichergestellt werden.

Mit dieser Schwerpunktaktion möchte das Ordnungsamt noch einmal auf ausreichend breite Restgehwegflächen oder freie Kurvenbereiche hinweisen und appelliert gleichzeitig an alle Verkehrsteilnehmer*innen, die Einhaltung der Regelungen und den Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer*innen zu beachten. Weitere Kontrollen folgen.