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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Emissionsfreie Innenstadt

Fahrradfreundlicher Schwanen- und Ostwall: Stadt lädt zur Dialog-Veranstaltung ein

Nachricht vom 18.11.2019

Der fahrradfreundliche Umbau eines Teilabschnittes des Wallrings zwischen Schwanen- und Ostwall ist Thema der Dialog-Veranstaltung "Radwall" am Dienstag, 26. November 2019, von 18:00 bis 20:00 Uhr, im Gartensaal des Baukunstarchivs. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Visualisierungen zum Umbau des Radwalls zwischen Schwanen- und Ostwall

Visualisierungen zum Umbau des Radwalls zwischen Schwanen- und Ostwall
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Eine attraktive, durchgängige und mühelos zu befahrende Radverbindung rund um den kompletten Wallring ist ein zentrales Anliegen des dreijährigen Förderprojektes "Stadtluft ist (emissions-) frei - Dortmunds Einstieg in eine emissionsfreie Innenstadt“.

Umbau der Randbereiche des Walls

In einem ersten Schritt plant die Stadt Dortmund innerhalb der nächsten drei Jahre den Umbau des Schwanen- und Ostwalls, um Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen und die Radverbindung um den Wall zu verbessern. Zusätzlich wird der Fußverkehr gefördert. Dabei bleiben die Hauptfahrspuren des Wallrings in ihrem derzeitigen Bestand erhalten. Der Umbau beschränkt sich ausschließlich auf die Randbereiche neben der Hauptfahrbahn.

"Mit der qualitativ hochwertigen Radverbindung im Zweirichtungsverkehr auf beiden Seiten des Schwanen- und Ostwalls setzt die Stadt Dortmund neue Maßstäbe für den Fahrradverkehr entlang von Hauptverkehrsstraßen", sagt Stefan Thabe, Fachbereichsleiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes, der in das Thema der Dialogveranstaltung einführt.

Diskussion mit Fachleuten

Im Rahmen der Dialog-Veranstaltung im Gartensaal des Baukunstarchivs stellt das Projektteam Emissionsfreie Innenstadt allen Interessierten die Planung vor. Um sich die neue Radverbindung besser vorstellen zu können, wird eine Visualisierung präsentiert, die die Zuschauer in die Rolle des Radfahrers versetzt, der entlang des umgebauten Schwanen- und Ostwalls fährt. Anschließend können Fragen gestellt und die Planung gemeinsam mit den Fachleuten diskutiert werden.

EU-Fördermittel für Umbau und Begrünung

Der Umbau des Radwalls zwischen Schwanen- und Ostwall wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Für den Umbau sind im Förderantrag 1.890.000 Euro beantragt. Gemeinsam mit der Begrünung des Wallrings stehen rund 2.080.000 Euro für die Planung und Umsetzung des Entwurfs zur Verfügung. Die Förderquote beträgt 80 Prozent.

Der Baubeschluss ist für Mitte 2020 geplant. Gebaut werden kann der Radweg dann im Jahr 2021.