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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Mobilität

Baubeschluss zum ersten Bauabschnitt RS1

Nachricht vom 19.11.2019

Der Radschnellweg Ruhr (RS1) soll insbesondere Pendlern eine Alternative für die tägliche Fahrt zur Arbeit bieten und so den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad fördern. Die Verwaltung hat nun die Pläne für den 1. Teilabschnitt des RS1 in Dortmund fertiggestellt und wird nach Einholen des Baubeschlusses die Vergabe der Bauarbeiten vorbereiten.

Baubeschluss zum ersten Bauabschnitt RS1

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Der Radschnellweg Ruhr (RS1) ist das Vorzeigeprojekt der Radschnellwege in der Bundesrepublik Deutschland. Im Ruhrgebiet wird er das Rückgrat des regionalen Radwegenetzes. Er soll künftig insbesondere Pendlern im Entfernungsbereich von zehn bis 15 km eine Alternative für die tägliche Fahrt zur Arbeit bieten und so den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad fördern. Erste Teilabschnitte sind bereits – beispielsweise in Mülheim – realisiert, alle beteiligten Städte und der Landesbetrieb Straßen.NRW als Baulastträger für die freien Strecken treiben zurzeit die Planung voran. Die Verwaltung hat nunmehr die Pläne für den 1. Teilabschnitt des RS1 in Dortmund fertiggestellt und wird nach Einholen des Baubeschlusses die Vergabe der Bauarbeiten vorbereiten.

Die Führung des RS1 erfolgt hier in den Fahrbahnen von Große Heimstraße, Sonnenplatz und Sonnenstraße. Die Abschnitte werden als Fahrradstraße ausgewiesen. Es wird eine Parkverbotszone angeordnet, um das Parken am Fahrbahnrand und an den Baumscheiben zu unterbinden, die baulich angelegten Parkstände bleiben erhalten.

Die Rechts-vor-Links-Regelung wird aufgehoben, der RS1 erhält Vorrang. Die vorhandene Signalanlage Große Heimstraße/Neuer Graben wird entfernt. Die Fahrbahndecke wird im gesamten Verlauf vollständig erneuert.

Baubeschluss zum ersten Bauabschnitt RS1

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Nebeneinander Radfahren wird möglich

Im Abschnitt der Sonnenstraße von Möllerbrücke bis Arneckestraße wird die Fahrbahn von derzeit 4,20 m auf 5,00 Meter durch Versetzen des südlichen Bordsteines verbreitert, um die notwendige Fahrspurbreite für den Begegnungsfall Kfz / zwei nebeneinanderfahrende Radfahrer zu erhalten. Die Parkstände vor den Häusern entfallen in diesem Abschnitt. Der verbleibende Gehweg wird dadurch wieder breiter. In diesem Abschnitt sollen auf der Nordseite – unter Inanspruchnahme von Bahnflächen – Ersatzstellplätze entstehen. Diese Ersatzstellplätze sind aber noch nicht Teil dieser Baumaßnahme, die Verhandlungen mit der DB AG laufen noch.

Umbaubeginn 2020

Der Umbau ist für Mitte 2020 vorgesehen, die Bauzeit beträgt drei bis fünf Monate. Der sich daran anschließende Bauabschnitt von Arneckestraße bis Ruhrallee soll nach Möglichkeit unmittelbar folgen, die Ausführungsplanung ist in Bearbeitung. In 2020 finden in der Sonnenstraße im Bereich der Fachhochschule noch Leitungsarbeiten statt (Verlegung der Fernwärmeleitung). In einer gesonderten Vorlage Anfang 2020 wird die Verwaltung das Prozedere für die weiteren Planungsabschnitte darstellen.