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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Gleichstellungsbüro

Stadt organisiert Fachtag "Trans* im Kindes- und Jugendalter - Nur Aufklärung hilft – wenn die Seele im falschen Körper steckt"

Nachricht vom 18.11.2019

Seit 1999 findet alljährlich am 20. November der "Transgender Day of Remembrance" statt. Mit diesem Tag wird den aufgrund von trans*feindlich motivierter Gewalt ermordeten Trans*Personen in aller Welt gedacht. Auch Dortmund beteiligt sich.

"Es ist dringend notwendig, mehr über die Situation von transgeschlechtlichen Menschen aufzuklären. Transfeindlich motivierte Gewalt und Diskriminierung hat häufig mit Unwissenheit zu tun. Auch der Weltärztebund hat deutlich gemacht: Transgeschlechtlichkeit ist keine Krankheit!" erklärt Susanne Hildebrandt von der Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente der Stadt Dortmund.

Um beispielsweise Lehrpersonal für die Situation von transidenten Kindern zu sensibilisieren, führt der Dortmunder Arbeitskreis Sexuelle Bildung am Mittwoch, 20. November, einen Fachtag zu dem Thema im Rathaus, Saal Westfalia, durch. Bereits 120 Teilnehmende haben sich angemeldet.

Trans*Fahne wird gehisst

Der "Transgender Day of Remembrance" soll die Öffentlichkeit für Hassverbrechen gegen Transidente sensibilisieren. Aus diesem Grund wird vor dem Rathaus am 20. November die Trans*Fahne gehisst.

Hilfen für transgeschlechtliche Menschen, deren Angehörige, aber auch Aufklärung, beispielsweise an Schulen, bieten mehrere Stellen in Dortmund an, mit denen die städtische Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente eng zusammen arbeitet.

Zum Thema

Weitere Informationen finden Sie im angehängten Flyer.