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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Dauerausstellung

Steinwache bittet um Hilfe: Wer hat Fotos und Dokumente zum Gefängnisalltag 1928 bis 1958?

Nachricht vom 18.11.2019

Die Steinwache arbeitet derzeit an einer Neuausrichtung und Modernisierung ihrer Dauerausstellung. Dafür bittet die Gedenkstätte um Mithilfe: Wer kann Fotos, Objekte, Dokumente oder andere Exponate zur Verfügung stellen, die einer Rekonstruktion des Gefängnisalltags zwischen 1928 und 1958 dienen? Auch Zeitzeugen sind aufgerufen, sich zu melden. Jeder Hinweis ist willkommen.

Die Steinwache in Dortmund war von 1928 bis 1958 Polizeigefängnis. Die Gefangenen kamen aus dem gesamten Regierungsbezirk Arnsberg, während des Krieges auch aus besetzten Ländern. Die neue Ausstellung will das Gefängnis und alle Insassen in den Mittelpunkt stellen – mit allen Brüchen und Kontinuitäten der Jahre vor 1933 und nach 1945. Zur Geschichte gehören auch die Schutzpolizisten, die täglich in der Steinwache gearbeitet haben.

Nach ihrer Modernisierung soll die Steinwache zu einem Bildungsort werden, der den aktuellen NS-Forschungsstand präsentiert und an der zur historischen und politischen Bildung sowie Demokratieerziehung beiträgt.

Ansprechpartner im Stadtarchiv ist Dr. Stefan Klemp, Telefon 0231 50-22156, stadtarchiv-dortmund@stadtdo.de.