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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Wirtschaft

Innogy-Übernahme: Dortmund bleibt wichtiger Standort von E.ON

Nachricht vom 22.11.2019

Nach der Übernahme von innogy hat das Unternehmen E.ON entschieden, dass Dortmund einer der größten Konzernstandorte bleibt. Unter anderem ist künftig mit Westnetz der mit Abstand größte deutsche Verteilnetzbetreiber in Dortmund weiter beheimatet.

In Dortmund will das Unternehmen zudem das vertriebliche Zukunftsgeschäft "City Energy Solutions" stärken und setzt dabei auf Quartiers- oder Wärme-Lösungen, die für den nachhaltigen Umbau des Energiesystems entscheidend sind. Zudem ist Dortmund ein wichtiger Standort für das Zukunftsgeschäft Elektromobilität, wie das Unternehmen jetzt mitteilte.

"Es freut mich, dass die Rolle Dortmunds als bedeutender Standort der Energiewirtschaft durch diese Entscheidung bestätigt wird", erklärt Oberbürgermeister Ullrich Sierau. "Wir bieten gute Marktchancen, die wir nicht zuletzt mit unseren Masterplänen zur Energiewende und zur Energiezukunft steigern können.“ Die Elektromobilität wird hier in vielfacher Form vorangetrieben. Mit anerkannter und führender Forschung, einer Vielzahl von Startups und Smart-City-Quartieren biete Dortmund ein gutes und kraftvolles Milieu für Unternehmen wie E.ON, so Sierau. Dies sei auch ein wertvoller Baustein, mit dem das Unternehmen neue Arbeitsplätze schaffen könne.

"Wir waren vor und während der Umstrukturierung stets in gutem Kontakt mit vertrauensvollen Gesprächen", so Sierau: "Diese Zusammenarbeit wird fortgesetzt. Und ich bin sicher, dass hier ein erfolgreicher Weg beschritten wird, von dem die ganze Region profitieren wird!"