Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Nachrichtenportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Lichtkunst

"Winterleuchten" verwandelt Westfalenpark in eine bunte Lichterwelt

Nachricht vom 02.12.2019

Lebensgroße leuchtende Pinguine sind ein Beispiel für die Neuheiten beim Winterleuchten. Ab dem 6. Dezember können sich die Besucher*innen des Westfalenparks auf die Spuren des Lichts begeben.

Winterleuchten am Florian

Es ist die stimmungsvolle Atmosphäre, die diese Veranstaltung so besonders macht.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): world of lights

Der Westfalenpark ist in jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Auch im Winter zeigt sich der Park bunt - beim "Winterleuchten". Dort laden kunstvolle und bunte Licht-Installationen die Besucher*innen zu einem Winter-Spaziergang der besonderen Art ein. Zehntausende Besucher*innen strömen jährlich in die Fantasie-Welt, die eine Abwechslung zum grauen Winter-Himmel bietet.

Ein Rundweg führt die Besucher*innen von einem Lichtszenario zum nächsten. Vom Eingang der Ruhrallee (Westen) über das Zentralcafé an den Wasserbecken, zum Parkareal an der Baurat-Marx-Allee (Osten) über den Kaiserhain (Süden) wieder zurück zur Ruhrallee erstreckt sich die Illuminations-Route. Es ist die stimmungsvolle Atmosphäre, die diese Veranstaltung so besonders macht. Abends, wenn die Dunkelheit hereinbricht, haucht Licht dem Park neues Leben ein.

500 Scheinwerfer beleuchten Bäume

Die Wege bekommen durch Projektionen einen farbenfrohen "Anstrich": Rund 500 modernste LED-Scheinwerfer tauchen Bäume und Sträucher in alle Farben des Regenbogens. "Es lohnt sich, auch mal einen Blick nach oben in die Wipfel zu werfen, wo sich das Licht bricht", ist der Tipp von "Illuminator" Wolfgang Flammersfeld an die Besucher*innen.

Durch diese leuchtenden und beleuchteten Exponate und das gezielte Arrangement von Licht und Schatten, Farben und Formen wird der Westfalenpark zu einer Open-Air-Lichtkunst-Galerie. Video-Animationen bringen als Großprojektion bewegte Bilder ins Spiel. Projiziert wird dabei auf verschiedene Hintergründe – auf Stoff, auf Drahtgeflecht, Holzstäbe. Am spektakulärsten ist hierbei sicherlich das sogenannte Hydroschild, die Projektion auf ein rund 100 Quadratmeter großes Wasserschild erstmals am Seerosenteich.

Hydroschild am Seerosenteich

Am spektakulärsten ist die Projektion eines Videos auf eine "Wasserleinwand".
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): world of lights

Die neuen Licht-Objekte beim Winterleuchten

Die illuminierte Kulisse wird zusätzlich mit Lichtobjekten bespielt. Sie sind die eigentlichen Stars des Winterleuchtens! Ein Publikumsliebling bei den Kindern könnten die neu kreierten Pinguine werden. Gleich 30 Stück bilden eine ganze Pinguin-Parade. Dass die phantasievollen Licht-Objekte Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begeistern, gehört wohl zum Erfolgsrezept der Veranstaltung.

Neben den Pinguinen gibt es viele weitere Newcomer beim Dortmunder Winterleuchten: Mannshohe Glühbirnen aus Polyethylen, sechs Meter hohe Kristalle aus aufgespannten Stoffbahnen, bewegte LED-Vögel mit fünf Metern Flügelspannweite und riesige Palmen, die eigentlich rote Lüftungsschläuche sind, beeindrucken durch Leuchtkraft und Größe. Wolfgang Flammersfeld setzt gern optische Täuschungen ein: Ein Beispiel dafür ist das erstmals in Dortmund aufgebaute übergroße Schlüsselloch, das die Verwirrung zwischen Zwei- und Dreidimensionalität gekonnt auf die Spitze treibt.

Fünf Wochen lang ist die Veranstaltung täglich (außer an Heiligabend) geöffnet. Auch für einen Weihnachtstags- oder Neujahrs-Spaziergang bietet sich das "Winterleuchten" damit an.

Highlight und Abschluss von "Winterleuchten" ist ein großes Höhenfeuerwerk am 11. Januar 2020. Das Feuerwerk beginnt, je nach Witterung, um circa 20:00 Uhr. Das Funkeln entfaltet sich zum Takt der gespielten Musik. Ruhige Sequenzen wechseln sich mit explosiven Tönen ab.

Feuerwerk am Florianturm

Feuerwerk 2.0 am Nikolaustag rund um den Florian
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Sabine Müller

Westfalenpark lädt am Nikolaustag zum "Feuerwerk 2.0" ein

Auf das versprochene "Feuerwerk 2.0" mit Gratis-Eintritt können sich alle Gäste des Westfalenparks am Freitag, 6. Dezember, ab 17:00 Uhr, freuen. Am Nikolaustag, zugleich Start des "Winterleuchtens" im Park, sind alle willkommen, die romantisches Ambiente und spektakuläre Feuerwerke lieben.

Diese Veranstaltung, die als Ersatz für das witterungsbedingt vorzeitig beendete Lichterfest stattfindet, war zunächst für Samstag, 7. Dezember, geplant gewesen. Aufgrund des erst im Nachgang zu den ursprünglichen Terminplanungen angesetzten Fußball-Bundesligaspiels auf Samstag, 7. Dezember, musste der Termin für das "Feuerwerk 2.0" um einen Tag vorgezogen werden.

Zum Thema

Öffnungszeiten Winterleuchten
Sonntags bis donnerstags von 17:00 bis 20:00 Uhr
Freitags und samstags von 17:00 bis 22:00 Uhr
Heiligabend gibt es kein "Winterleuchten"
Ab 15:00 Uhr haben ausschließlich die Veranstaltungskarten Gültigkeit

Eintritt:
bis 6 Jahre frei, bis 11 Jahre 2 Euro, ab 12 Jahren 6 Euro pro Person. Jahreskarteninhaber frei.
Eintritt zum Feuerwerk am 11. Januar:
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren 9 Euro (Inhaber Dauerkarte/Dortmund-Pass 4,50 Euro), Kinder von 6 bis 11 Jahren 2 Euro, Kinder unter 6 haben freier Eintritt. Einlass ist ab 16:00 Uhr. Der Eingang Hörde bleibt an diesem Tag geschlossen.

Rucksäcke und Taschen über DinA 4 Format sind nicht erlaubt. Aus Sicherheitsgründen gilt ein Glasverbot (außer Babynahrung und notwendige Medikamente) im gesamten Park.

DSW21 setzt zur Abreise zusätzliche Bahnen ein

Fahrgäste können für die An- und Abreise die Linien U45 (Westfalenhallen - Westfalenpark - Hbf.) und U49 (Hacheney - Westfalenpark - Hbf.) mit der Haltestelle "Westfalenpark" sowie die Linien U41 (Hörde - Brechten/Brambauer) und U47 (Aplerbeck - Westerfilde) mit der Haltestelle "Märkische Straße" nutzen.

Bei der Abreise setzt DSW21 auf das Veranstaltungsende abgestimmt ab ca. 21 Uhr auf den Linien U45 und U49 zusätzliche Bahnen ein. Auf den anderen Stadtbahnlinien und bei der Anreise gilt das - in der Vorweihnachtszeit ohnehin stark ausgeweitete - Angebot von DSW21.

Geregelter Zugang an den Haltestellen

Der Zugang an den Haltestellen "Westfalenpark", "Markgrafenstraße" und "Märkische Straße" wird nach Ende der Veranstaltung durch Service-Mitarbeiter so reguliert, dass nicht mehr Fahrgäste auf den Bahnsteig gelangen, als die einfahrenden Bahnen befördern können. Die Fahrtreppen sind an beiden Haltestellen in Betrieb, werden aber im Falle einer Überlastung abgeschaltet. Die Fahrgäste werden dringend gebeten, die Zu- und Abgänge an den Fahrtreppen freizuhalten, um Gefahrensituationen zu vermeiden.

Viele Fahrgäste unterwegs

Gleichzeitig sind an diesem Abend auch viele Fahrgäste Richtung Weihnachtsstadt, Phantastischer Lichterweihnachtsmarkt Fredenbaum oder für Weihnachtseinkäufe unterwegs. DSW21 bittet deshalb um etwas Geduld bei der An- und Abfahrt. Fahrgäste sollten sich darauf einstellen, dass es in Bus und Bahn auch einmal etwas voller werden kann, wenn mehrere tausend Besucherinnen und Besucher unmittelbar nach Ende der Veranstaltung nach Hause wollen.