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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

"nordwärts prämiert"

Koordinierungsstelle zeichnet neun weitere Projekte aus

Nachricht vom 09.12.2019

Fünf Jahre ist das städtische Projekt "nordwärts" dabei, den Dortmunder Norden zu stärken und unentdeckte Schätze ans Licht zu bringen. Eine Vielzahl von Einzelprojekten wurde bereits initiiert. Grundlage ist die Mitwirkung aller Beteiligten, denn hinter jedem einzelnen Projekt steckt Engagement, ohne das "nordwärts" nicht funktionieren würde. Mit der Auszeichnung "nordwärts prämiert" wurden jetzt neun weitere "nordwärts"-Projekte gewürdigt.

23 Projekte konnten bisher ausgezeichnet werden, neun weitere Projekte in den Kategorien "Wissenschaft & Engagement", Wohnungswirtschaft & Engagement" und Inwertsetzung/Neunutzung & Engagement" sind neu hinzugekommen.

Die Verleihung der Auszeichnung findet immer auf zentralen Veranstaltungen und Orten im "nordwärts"-Projektgebiet statt. In diesem Jahr überreichte Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Urkunden in der Alten Schmiede in Huckarde im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Unternehmenswettbewerbes "Nordstern" . Der erfolgreiche Wettbewerb stand erstmalig unter der Schirmherrschaft des "nordwärts"-Kuratoriums.

Die ausgezeichneten Projekte

DoNaPart (Projekt-Nr. 884)

Ziel des Forschungsprojekts DoNaPart war es, mit der Bewohnerschaft die Lebensqualität zu steigern und das Umfeld in Westerfilde und Bodelschwingh nachhaltig zu verschönern. Ein Fokus wurde hierbei auf das Empowerment der Bewohner*nnen gelegt. D. h., dass die Menschen dazu befähigt werden sollen, sich eigenverantwortlich und selbstbestimmt für das Wohlergehen ihres Stadtteils einzusetzen. Die Abschlussveranstaltung des Projektes fand im Oktober statt.

Aquaponik-Projekt mit Bürger*innen in der Nordstadt (Projekt-Nr. 894)

Aquaponik ist eine Kombination von Pflanzenanbau und Fischzucht in einem kreislauf-basierten System. Aquaponik kann ein Baustein zur nachhaltigen, gesunden und Ressourcen schonenden Nahrungsmittelproduktion im urbanen Raum sein. In der Nordstadt soll ein Aquaponiksystem errichtet werden, dass Elemente von Bürgerbeteiligung, Bildungsarbeit und integrierter Stadtteilentwicklung miteinander kombiniert.

Bezahlbares Wohnen in Scharnhorst (Brüggenfeld/Am Bellwinkelhof) (Projekt-Nr. 524)

Auf dem ehemaligen Hoeschgelände wurden die sanierungsbedürftigen Stahlhäuser abgerissen und die Wohnungsbaufirma Vivawest errichtete neun Mehrfamilienhäuser mit 110 Wohnungen (61 Zweiraum- und 49 Dreiraumwohnungen mit Wohnflächen zwischen 54 und 81 Quadratmetern).

Modernisierung Innenstadt-Nord (Projekt-Nr. 763) und Modernisierung in Dorstfeld (Projekt-Nr. 766)

In der Innenstadt-Nord und in Dorstfeld sollen durch den Spar- und Bauverein in den kommenden Jahren mehrere Gebäude mit über 300 Wohnungen sowie deren Wohnumfeld aufgewertet bzw. modernisiert werden. Allein in den Jahren 2016 und 2017 konnten die Bewohner von 880 Wohnungen des Bestandes von erfolgten großen Modernisierungsvorhaben (keine Einzelmaßnahmen) profitieren.

Neubauprojekt an der Evinger Straße (Projekt-Nr. 879)

An der Evinger Straße 432 wurde durch die Unternehmensgruppe "Derwald" eine Immobilie mit sieben Wohneinheiten neu gebaut, die hochwertiges Wohnen direkt am Grävingholz bzw. Süggel bietet.

Stadtbezirksentwicklungsbüro / Quartiersmanagement (Projekt-Nr. 863)

Über ein Quartiersmanagement soll das Engagement unterschiedlicher Akteure vernetzt und die Akteure bei der Umsetzung von Ideen und Projekten unterstützt werden. In Kooperation mit einem Marketingcoach hat sich die Interessengemeinschaft Bergstraße gegründet und ein Ladenlokal wurde angemietet.

Ladenlokal in Marten als Basis stadtteilorientierter Aktivitäten (Projekt-Nr. 929)

Im Zentrum von Marten wurde ein Ladenlokal angemietet, das mehreren Projekten und Organisationen eine Heimat bietet und gleichzeitig mehrere Funktionen erfüllt. Folgende Ziele werden dabei verfolgt:

  • Bündelung und Stärkung der zivilgesellschaftlichen Aktivitäten in Marten
  • Belebung und langfristige Aufwertung des Standorts "In der Meile"
  • Stärkung unternehmerischer Aktivitäten
  • Nachhaltige Absicherung des Ladenlokals und seiner Aktivitäten durch lokale Sponsoren

Nutzungskonzept für das Forsthaus im Rahmer Wald (Projekt-Nr. 886)

Das Forsthaus im Rahmer Wald wurde saniert und zu einem naturverbundenen, außerschulischen Lernort entwickelt. Gemeinsam mit der Koordinierungsstelle "nordwärts", dem Liegenschaftsamt, dem Umweltamt, der Grünbau gGmbH sowie mit Unterstützung der Bauckloh-Stiftung haben die Nutzer*innen aus dem alten Forsthaus eine Perle mitten im Grünen geschaffen. Die Partner - Kreisjägerschaft Dortmund, der Imkerverein Derne, Wald und Holz NRW sowie Fabido - hatten im September zur Eröffnungsfeier eingeladen.

Zum Thema

Weitere Informationen zum Projekt "nordwärts" sind auf der Webseite zu finden.