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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Freizeit

#ZeroWasteArt: Ausstellung zeigt Werke zum Thema "Plastikmüll"

Nachricht vom 03.01.2020

Ab dem 10. Januar präsentieren regionale Künstler*innen bei der #ZeroWasteArt Ausstellung im Dortmunder Hauptbahnhof ihre Werke zur Plastikmüll-Debatte. Die Exponate werden im Anschluss an die Ausstellung im Bahnhof ab dem 21. Januar im "Kulturort Depot" ausgestellt. Finanziert wird die Ausstellung von der EDG Entsorgung Dortmund GmbH.

Kunst aus Platikmüll: Gefüllte Mülltonnen

Die #ZEROWASTEART Ausstellung im Dortmunder Hauptbahnhof zeigt Assemblagen zum Thema "Plastikmüll".
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Paul Sous

Die Ausstellung #ZeroWasteArt zeigt Fotos der Skulpturen, die unter anderem aus ausgedienten Alltagsgegenständen oder leeren Umverpackungen entstanden sind. Mit den Werken möchten die Künstler*innen die Betrachtenden sensibilisieren, über den Umgang der Gesellschaft mit Plastikmüll zu reflektieren und auch die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen.

Die Fotoausstellung wird darüber hinaus Augmented Reality Features und eine Soundcollage enthalten, die den Schaffungsprozess der Kunstwerke erlebbar machen und weiterführende Informationen zu den Werken sowie Interviews mit den Künstler*innen bieten. Diese interaktiven Elemente sind bequem über QR-Codes mit dem Smartphone abruf- und abspielbar. Besucher*innen können so in die Ausstellung eintauchen und sie mit verschiedenen Sinnen erleben.

Regionale Künstler*innen zeigen ihre Werke

Mit Jens Mohr, Paul Sous, Bianca Wickinghoff, Claudia Lüke, Hermann J Kassel und Christine Kind haben sich sechs Künstler*innen aus NRW kritisch mit dem Thema Umweltverschmutzung durch Plastikmüll auseinandergesetzt und präsentieren ihre Interpretationen.

Bei dem vorangegangenen Aufruf, sich für eine Teilnahme an der Ausstellung zu bewerben, konnte der lokale, freischaffende Künstler Thomas Hugo, als ausgebildeter Schilder- und Lichtreklamehersteller, Grafik-Designer und Illustrator, die Organisatoren mit seiner Idee überzeugen. In seinem Werk "Die Geister, die wir rufen" thematisiert er die Allgegenwärtigkeit von Plastik und den menschlichen Wahnsinn, dennoch immer weiter Plastikmüll zu produzieren und auf das Material zurückzugreifen.

Vernissage am 9. Januar

Mit einer feierlichen Vernissage eröffnet am Donnerstag, 9. Januar, um 17 Uhr die #ZeroWasteArt Ausstellung in der Empfangshalle des Dortmunder Hauptbahnhofes. Zur Eröffnung der Ausstellung kommen auch der Dortmunder Zero Waste Aktivist Juri Schäfer, der mit einem Floß Müll auf den Dortmunder Wasserkanälen sammelt und die Kunstlehrerin Claudia Werner zu Wort. Werner präsentiert das Nachhaltigkeitsprojekt "Put it on" der 10. Klasse der Johann-Gutenberg-Realschule. Abschließend stellen Hannah Fischer und Swenja Reil das Konzept ihres Unverpackt-Ladens "Frau Lose" vor.

Foto eines Kunstwerks: Hundefigur aus einem Plastikbesen und anderem Müll.

Jens Mojr schafft Kunst aus Plastikmüll.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jens Mojr

EDG finanziert Ausstellung

Die Exponate können im Anschluss an die Ausstellung im Bahnhof ebenfalls im Original besichtigt werden. Sie sind ab dem 21. Januar im "Kulturort DEPOT" in der Immermannstraße 29, 44147 Dortmund zu sehen. Finanziert wird die Ausstellung im DEPOT von der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG). Die EDG fühlt sich als kommunales Unternehmen in besonderer Weise der Stadt Dortmund verpflichtet und bietet die Aktion "Sauberes Dortmund - Mach mit" an. Seit sieben Jahren finden auf Dortmunder Stadtgebiet Abfallsammelaktionen statt. Die ehrenamtlichen Aktiven werden für ihre Abfallsammlung ausgestattet, um dann zu einem frei gewählten Termin ihr Wohn- und Lebensumfeld zu säubern. Die letzte Aktion in 2019 endet mit einem Rekord von rund 11.000 Aktiven, insgesamt setzten sich in in diesem Jahr rund 42.500 Teilnehmer*innen für eine saubere Stadt ein.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten einer Beteiligungsgesellschaft der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.