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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Neujahrsempfang 2020

OB Sierau blickt im Guten zurück auf 2019: zahlreiche Aktivitäten und wachsende Einwohner*innenzahl

Nachricht vom 14.01.2020

Zum letzten Mal begrüßte Oberbürgermeister Ullrich Sierau – er wird 2020 nicht mehr für dieses Amt kandidieren – am 13. Januar zum traditionellen Neujahrsempfang im Konzerthaus 1.100 Gäste. Die Gäste setzten sich zusammen aus sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen. Dazu kamen noch 300 ehrenamtlich tätige Dortmunder*innen.

Neujahrsempfang der Stadt Dortmund im Dortmunder Konzerthaus

Oberbürgermeister Ullrich Sierau empfing am 13. Januar wieder zum Neujahrsempfang im Konzerthaus.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Sierau bedankte sich zunächst bei allen, die an der frisch zurückliegenden Evakuierung und Bombenentschärfung mitgewirkt hatten, darunter der Kampfmittelräumdienst, Krisenstab, die Polizei und Feuerwehr, der Regierungsbezirk Arnsberg, den Rettungsdiensten, der Stadtverwaltung, den Dezernenten Arnulf Rybicki, Norbert Dahmen und Jörg Stüdemann sowie der Dortmunder Bevölkerung.

Am Sonntag, 12. Januar, mussten zwischen 13.000 und 14.000 Einwohner*innen ihre Wohnungen im Kreuzviertel verlassen . Dazu wurden die beiden größten Kliniken Dortmunds evakuiert. Grund waren die vier Bombenverdachtspunkte in der Innenstadt, von denen sich zwei bestätigten und im Verlauf des Sonntags unschädlich gemacht werden konnten.

Breites Fundament

Oberbürgermeister Sierau bat um eine Gedenkminute als Erinnerung an die vier Verstorbenen: der langjährige Landesminister Guntram Schneider , Torwartlegende Hans Tilkowski, Schriftsteller Josef Reding und der Dortmunder Philip Schulze.

Im Anschluss zitierte Sierau den Literaturnobelpreisträger George Bernard Shaw: "Ein Jahr zählt mit so vielen Tagen, wie man genutzt hat" und sagte: "Wir in Dortmund haben jeden Tag des vergangenen Jahres gut genutzt und die Stadt auch 2019 weiter nach vorne gebracht, zum Beispiel mit dem Kirchentag und dem Städtetag. Wir konnten wieder viele erfreuliche Nachrichten vermelden – von positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt über eine starke Wirtschaft bis hin zu den weiterhin steigenden Einwohnerzahlen. Wir haben große Ereignisse mit nationalen und internationalen Gästen gefeiert und sind abermals mit vielen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet worden."

Darüber hinaus erklärte der Oberbürgermeister, in Dortmund würde Bewährtes fortgeführt bzw. weiterentwickelt und mit Neuem kombiniert, so dass ein breites Fundament für eine gute Zukunft gelegt werde: "Dieses Fundament hat uns auch in stürmischen Zeiten getragen. Der Wandel von der Montanstadt zur Wirtschafts- und Dienstleistungsmetropole ist uns gelungen. Dennoch haben wir unsere Wurzeln bewahrt. Die Stärken der Vergangenheit nehmen wir mit in die Zukunft."

Eine Stadt in Bewegung

Dortmund sei guter Stimmung, robust und in der Lage, sich den kommenden Herausforderungen zu stellen, so der Oberbürgermeister. Er stellte seiner Stadt ein gutes Zeugnis aus im Hinblick auf etwa die Wissenschaftslandschaft, den Arbeitsmarkt, der Wirtschaftsförderung, einer innovativen Gründerszene, den zahlreichen Freizeit-, Sport- und Kulturangebot, der Bildungslandschaft und der Wohnungsmarktpolitik. Außerdem freute er sich über weiteren Zuwachs bei den Einwohner*innenzahlen: "Ende des Jahres 2019 waren 603.609 Personen in Dortmund gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresende lebten im Dezember 2019 1.043 Menschen mehr in unserer Stadt. 603.609 Personen: das ist die höchste Zahl seit 1994 – und das bedeutet eine Abstimmung mit den Füßen. Dortmund wächst weiter."

Große Zustimmung aus dem Saal erhielt der Oberbürgermeister auch für seine Erklärung, dass Dortmund sich weiterhin klar positioniere gegen Extremismus, Rassismus und Ausgrenzung: "2020 jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 75. Mal. Die Anzahl der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wird immer kleiner, doch die Erinnerung an die unsäglichen Verbrechen darf niemals verblassen. Daher finde ich es wichtig und richtig, dass wir mit den 'Botschafterinnen und Botschaftern der Erinnerung' in Dortmund junge Menschen haben, die das Gedenken wach und lebendig halten und in die Zukunft tragen."

Voraussetzungen für eine gute Zukunft

Am Ende seiner Rede verwies Sierau auf die ihm verbleibende Zeit als Oberbürgermeister der Stadt: "Ich freue mich natürlich auf meine letzten neuneinhalb Monate im Amt und bin sicher, dass Dortmund die besten Voraussetzungen für eine gute Zukunft hat. Ich bedanke mich bei meinem wunderbaren Büro, bei dem Verwaltungsvorstand und der ganzen Verwaltung, die mir vieles leichter und möglich gemacht haben. Mein ausdrücklicher Dank gilt an dieser Stelle all jenen Menschen, die mit viel Leidenschaft und Herzblut dazu beitragen, dass Dortmund lebens- und liebenswert ist und bleibt."

Den musikalischen Rahmen boten die Dortmunder Philharmoniker mit Gabriel Feltz als Dirigenten und Pianistin Beatrice Berrut. Die Gäste hörten Stücke von Leonard Bernstein, George Gershwin sowie Maurice Ravels Stück "Boléro".

Gaye Suse Kromer

Bilderstrecke: Neujahrsempfang 2020 des Oberbürgermeisters im Konzerthaus

Zum letzten Mal begrüßte Oberbürgermeister Ullrich Sierau – er wird 2020 nicht mehr für dieses Amt kandidieren – am 13. Januar zum traditionellen Neujahrsempfang im Konzerthaus 1.100 Gäste. Die Gäste setzten sich zusammen aus sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen. Dazu kamen noch 300 ehrenamtlich tätige Dortmunder*innen.

Neujahrsempfang der Stadt Dortmund im Dortmunder Konzerthaus 35 Bilder
Zum Neujahrsempfang 2020 empfing Oberbürgermeister Ullrich Sierau Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Kirchen, Verbänden und Vereinen im Dortmunder Konzerthaus
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.