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Verkehrskonzept Hafen

Gutachten bestätigt Machbarkeit des Vollanschlusses der OWIIIa an die Westfaliastraße

Nachricht vom 05.02.2020

Das Gutachten zur weiteren Qualifizierung des Vollanschlusses der Westfaliastraße an die OWIIIa liegt mit positivem Ergebnis vor. Die Verwaltungsspitze hat sich am 4. Februar 2020 mit dem Sachstandsbericht befasst. Durch die vorgeschlagene Lösung ergibt sich die Möglichkeit, den Höhenunterschied von der Westfaliastraße zur OWIIIa zu überwinden.

Luftaufnahme vom Dortmunder Hafen

Prognosen sagen einen steigenden Güter- und Warenumsatz im Dortmunder Hafen voraus.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmunder Hafen AG / Blossey

Der Rat der Stadt hatte am 25. Juni 2015 das Verkehrskonzept Hafen beschlossen. Darin ist unter anderem als mittelfristige Maßnahme die "Erstellung eines Gutachtens zur weiteren Qualifizierung des Vollanschlusses der Westfaliastraße an die OWIIIa" enthalten. Dieses Gutachten liegt der Verwaltung nun mit positivem Ergebnis vor.

Verkehr rund um Hafen nimmt voraussichtlich zu

Prognosen sagen voraus, dass der Güter- und Warenumsatz im Dortmunder Hafen weiter steigen wird. Durch diese Entwicklung werden die Verkehrsströme im und rund um den Hafen voraussichtlich zunehmen. Durch den Hafendialog wurde ein Verfahren initiiert, um ein Verkehrskonzept für das kommende Jahrzehnt zu entwickeln.

Im Zuge dieses Verfahrens wurde ein Verkehrsgutachten erarbeitet, in dem auch der Ausbau des Knotenpunktes Westfaliastraße/OWIIIa (Mallinckrodtstraße) verkehrlich untersucht wurde.

Machbarkeitsstudie untersuchte elf Varianten

Daraufhin ist eine technische Machbarkeitsstudie beauftragt worden, die sich mit einer volkswirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Analyse beschäftigt und eine Empfehlung aussprechen soll. Im Ergebnis überwiegt der Nutzen die mit dem Vorhaben verbundenen Kosten in einem Verhältnis von 1,03 – dies kommt einer Empfehlung für die Idee und das Vorhaben gleich. Das Verfahren der Bewertung baut auf den Methoden des aktuellen Bundesverkehrswegeplans 2030 auf.

In der Machbarkeitsstudie wurden zunächst elf Varianten untersucht. Die Unterschiede lagen in der Verkehrs- und Wegeführung, der Ausbildung der Verkehrsknoten in signaltechnischer Hinsicht und in Bezug auf die Auffahrt von der Westfaliastraße auf die OWIIIa in Richtung Westen sowie der Abfahrt von der OWIIIa auf die Westfaliastraße in östlicher Richtung als kombinierte Brücken- und Dammbauwerke.

Heutige Bahnflächen sollen anderweitig genutzt werden

Die im Ergebnis vorgeschlagene Lösung baut darauf auf, dass die heutigen Bahnflächen unterhalb des bestehenden Brückenbauwerks gemäß der hier zuständigen Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW (BEG) zukünftig anderen Nutzungen zugeführt werden sollen. Dies hat die Bahn inzwischen fest zugesagt.

Damit ergibt sich die Möglichkeit, den Höhenunterschied von der Westfaliastraße zur OWIIIa, über eine Kombination aus im Verhältnis weniger aufwändigen Dammbauwerken und insbesondere die verbleibenden DB Strecken querenden kurzen Brückenbauwerken, zu überwinden.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden nun in den weiteren Dialog zum Verkehrskonzept Hafen eingebracht und später den Gremien zugeleitet.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.