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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Bildung

Grundschulkinder lernen mit dem erstmals erschienenen Nordstadt-Malbuch

Nachricht vom 10.02.2020

Auf eine Entdeckungstour durch die Dortmunder Nordstadt lädt das im Februar 2020 erschienene Nordstadt-Malbuch ein. Das einmalige Projekt, gefördert durch den Quartiersfonds Nordstadt, bietet Bilder der Nordstadt zur eigenen Gestaltung. Das Malbuch richtet sich an Kinder im Grundschulalter und kann beim Quartiersmanagement Nordstadt nachgefragt werden.

Von links nach rechts: Sabine Spieckermann(Grafikerin), Sebastian Kröger (Amt für Stadterneuerung), Anke Droste (Künstlerin), Christiane Mika (Schulleitung Libellen Grundschule), Alexander Pohl (Vorstand Kultur Meile Nordstadt e.V.), Jana Heger (Quartiersmanagement Nordstadt) und Herr Dr. Ludwig Jörder (Bezirksbürgermeister und Jurymitglied)

Von links nach rechts: Sabine Spieckermann (Grafikerin), Sebastian Kröger (Amt für Stadterneuerung), Anke Droste (Künstlerin), Christiane Mika (Schulleitung Libellen Grundschule), Alexander Pohl (Vorstand Kultur Meile Nordstadt e.V.), Jana Heger (Quartiersmanagement Nordstadt) und Dr. Ludwig Jörder (Bezirksbürgermeister und Jurymitglied)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Quartiersmanagement Nordstadt

Das Malbuch richtet sich an Kinder im Grundschulalter. Initiiert wurde das Projekt von der KulturMeile Nordstadt e. V., konzeptioniert und gestaltet wurde das Malbuch von Anke Droste und Sabine Spieckermann vom Kunstbetrieb im Hafenquartier der Nordstadt.

Das Malbuch wurde an alle Schüler*innen der ersten und zweiten Klassen der Grundschulen der Nordstadt verteilt und kann bei Interesse im Quartiersmanagement Nordstadt nachgefragt werden.

Ausflüge zu Hoeschpark, Fredenbaum oder Feuerwehrwache

Vierzehn markante Orte und Sehenswürdigkeiten der Nordstadt wurden für das Malbuch ausgewählt. Im Mittelpunkt der Geschichten stehen drei junge Protagonist/innen: Das Mädchen Selma, der Junge Viktor und der Hund Flitzi. Die Schüler begleiten sie bei ihren Ausflügen auf den Nordmarkt, den Hoeschpark oder beim Besuch der Dortmunder Hauptfeuerwehrwache.

Aber auch Orte aus dem Alltag der Nordstadtkinder sind dabei, wie der Fredenbaum Park oder das Big Tipi. Unter jedem Bilderbogen finden sich kurze, leicht verständliche Informationen zum jeweiligen Ort. Um den Überblick nicht zu verlieren, befindet sich in der Mitte des Malbuchs eine Nordstadtkarte, die den Kindern eine geografische Einordnung bietet und die Planung von Ausflügen erleichtert z.B. durch die Angabe der U-Bahnstationen und der Wegeverbindung.

Bilder ladem zum Austausch über eigene Erlebnisse ein

Neben der farblichen Ausgestaltung laden die an Einzelheiten reichen Bilder zum Austausch über Erlebtes und Gesehenes ein. Die Lehrkräfte können sich hierbei von den didaktischen Hinweisen im Malbuch anregen lassen. In der Gestaltung des Malbuches wurde besonderer Wert auf die Förderung der Feinmotorik und die Koordination von Auge und Hand gelegt.

Anke Droste und Sabine Spieckermann, die selbst im Hafenquartier der Nordstadt leben, begannen ihre Arbeit am Malbuch auf dem Fahrrad. "Wir fuhren zu den verschiedenen Orten und machten Fotos. Diese Aufnahmen waren unsere Grundlage für die Skizzen und Zeichnungen", erklärt Anke Droste die Arbeit am Malbuch. Während der Arbeit an den einzelnen Bögen wurden immer wieder Testphasen mit Kindern aus verschiedenen Grundschulen durchgeführt. "Wir wollten sicherstellen, dass sich die kleinteiligen Zeichnungen von Sechs- bis Neunjährigen auch ausmalen lassen", ergänzt Sabine Spieckermann. So wurden auch die Grundschullehrerin Claudia Musebrink sowie die Schulleistung der Libellen-Grundschule, Christiane Mika, in die Arbeit am Malbuch einbezogen. "Ihrer Tatkräftigen Unterstützung gilt ein großer Dank", findet auch Bezirksbürgermeister Dr. Ludwig Jörder, der als Vorsitzender der Jury von dem Ergebnis begeistert ist.

Zum Thema

Der Quartiersfonds und das Quartiersmanagement Nordstadt sind Teil des Stadterneuerungsprogramms "Soziale Stadt NRW - Dortmund Nordstadt" und werden mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.