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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Ausstellung

Stadt und d-Port21 zeigen Wettbewerbs-Entwürfe für die Nördliche Speicherstraße

Nachricht vom 11.02.2020

Im städtebaulichen Wettbewerb für die Quartiersentwicklung Nördliche Speicherstraße überzeugte der Entwurf des Büros COBE Architects die Jury. Bis zum 20. Februar können Interessierte nun alle 14 beim Wettbewerb eingereichten Entwürfe einsehen. Die Ausstellung ist im Studieninstitut Ruhr aufgebaut.

Kopenhagener Büro gewinnt Wettbewerb um die städtebauliche Rahmenplanung für die Nördliche Speicherstraße

So könnte es nach dem Entwurf von COBE Architects bald am Dortmunder Hafen aussehen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): COBE Architects

Anfang Januar hatte eine hochrangig besetzte Expertenjury, unter Leitung von Prof. Kunibert Wachten, die Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs für die Nördliche Speicherstraße gekürt . Der mit 29.000 Euro dotierte 1. Preis ging an das Kopenhagener Büro COBE Architects.

Insgesamt hatten sich 14 Planungsbüros an dem Wettbewerb um das Rahmenkonzept für das neue Hafenquartier beteiligt. Nachdem sie den Siegerentwurf bereits vorgestellt haben, präsentieren die Stadt Dortmund und die d-Port21 Entwicklungsgesellschaft jetzt alle 14 Entwürfe der Öffentlichkeit.

Interessierte Bürger*innen haben noch bis zum 20. Februar Zeit, sich die Ideen und Konzepte anzusehen. Die Ausstellung ist zu finden im Studieninstitut Ruhr, Königswall 25-27, montags bis freitags in der Zeit von 7:30 bis 15:30 Uhr.

Vertreter der Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderung, d-Port21 (DSW21 & Dortmunder Hafen AG) sowie des Kopenhagener Büros COBE Architects

Von links: Planungsdezernent Ludger Wilde, Ludger Schürholz (Geschäftsführung d-Port21), Caroline Nagel und Lene Zingenberg (beide COBE Architects), Thomas Westphal (Geschäftsführung Wirtschaftsförderung), Uwe Büsche (Geschäftsführung d-Port21, Vorstand Dortmunder Hafen AG) Jörg Jacoby (Geschäftsführung d-Port21) sowie Personaldezernent Christian Uhr
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Wirtschaftsförderung Dortmund

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung fanden am 6. Februar auch die Preisverleihungen statt. Neben dem 1. Preis für das Büro COBE hat die Jury zwei 3. Preise an Winking Froh (Hamburg/Berlin) und das Düsseldorfer Architekturbüro Volker Kleinekort vergeben. Anerkennungen gingen an Gerber Architekten (Dortmund), Machleidt Städtebau und Stadtplanung (Berlin) und kleyer.koblitz.letztel.freivogel architekten (Berlin).

Siegerentwurf überzeugte mit vielen Nutzungsoptionen

Die Jury verweist in ihrer fachlichen Bewertung des Siegerentwurfs vor allem auf die schlüssige Mischung aus unterschiedlichen architektonischen und Nutzungselementen. Der Entwurf von COBE Architects biete eine robuste Struktur und sei doch flexibel hinsichtlich der Gliederung, der Typologie und Dichte der Bebauung sowie der Gebäudehöhen. In der Zuordnung zu Hafenbecken und Kleingartenanlagen zeige er ein hohes Maß an Offenheit. Die Bandbreite der Nutzungsoptionen sei sogar "außergewöhnlich hoch", so die Jury. Sie reiche "bis hin zu privaten Dienstleistungen auf dem geplanten Quartiersplatz und öffentlichen und privaten Dienstleistungen im Schutz eines Hallendaches, das gestalterisch aus der vorhandenen Industriehalle abgeleitet wird".

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.