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Coronavirus

EDG legt Fokus auf ordnungsgemäße Abfallentsorgung und gibt Tipps zum Umgang mit Abfällen im Haushalt

Nachricht vom 23.03.2020

Oberste Priorität der EDG in Zeiten der Corona-Krise ist es, die Abfallentsorgung in Dortmund mit ausreichend Personal aufrechtzuerhalten. Wichtig ist aber auch, was die Dortmunder*innen tun können, um die Mitarbeiter*innen der EDG aktiv zu unterstützen und diese und sich selbst zu schützen. Die EDG gibt dazu wichtige Hinweise.

EDG und Stadt rufen zu stadtweiten Müllsammelaktionen auf

Die Abfallentsorgung ist eine wesentliche kommunale Dienstleistung für den Gesundheitsschutz und die Hygiene in der Stadt und sie ist personalintensiv.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): EDG Entsorgung Dortmund GmbH

Ein Müllwerker kann nicht im Home Office arbeiten. Die Entleerung der Abfalltonnen kann nur vor Ort erfolgen. Dafür setzt die EDG rund 300 Mitarbeiter bei der Müllabfuhr ein, etwa die gleiche Anzahl sorgt bei der Straßenreinigung für saubere und sichere Straßen. Oberste Priorität der EDG in Zeiten der Corona-Krise ist es, die Abfallentsorgung in Dortmund mit ausreichend Personal aufrechtzuerhalten.

Der Fokus liegt darauf, dafür zu sorgen, dass möglichst viel Personal für diese wichtige Kernaufgabe zur Verfügung steht. Deshalb sind Maßnahmen in der Personalplanung zwingend. Gleichzeitig ist Mitarbeiterschutz ein sehr wichtiges Thema. Auch die EDG leitet verschiedene Maßnahmen in die Wege, damit das Personal nur den absolut notwendigen persönlichen Kontakt untereinander und mit der Bevölkerung hat und so das Infektionsrisiko minimiert wird. Aufgrund dessen hat die EDG einige Angebote und Leistungen eingeschränkt oder sogar ganz abgesagt.

Das betrifft die Schließung des Kundenbüros und der Möbelbörse, die Absage der Infomobil-Termine, der Aktion zur kostenlosen Grünschnittannahme, der Aktion "Sauberes Dortmund" und aller Veranstaltungen und Workshops.

Recyclinghöfe

Die sechs Recyclinghöfe auf Dortmunder Stadtgebiet sind geöffnet (Di 8:30 –17:00 Uhr, Mi–Fr 9:00 –17:00 Uhr, Sa 8:00 –13:30 Uhr).

Auch in anderen Großstädten im Ruhrgebiet werden die Recyclinghöfe als wichtiger Bestandteil der Abfallwirtschaft bewertet und daher offen gehalten. Eine vorzeitige Schließung würde unter Umständen zu unkontrollierten Ablagerungen im öffentlichen Raum führen, die die EDG betrieblich und hygienisch vor andere Herausforderungen stellen würde. In Bayern hat die Landesregierung z. B. die Entsorger aus genau diesem Grund angewiesen, die Höfe offen zu halten.

Die Zahl der Anlieferungen bei der EDG ist zwar gestiegen, der Massenansturm vom Dienstag hat sich aber nicht fortgesetzt. Nach Einschätzung unseres Gesundheitsteams ist die Ansteckungsgefahr bei Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsempfehlungen gering. Die Tätigkeit wird nicht in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, die Zeitspanne des Kontaktes liegt unter der als kritisch bewerteten Dauer. Daher bleiben die Recyclinghöfe wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Dortmunder Abfallwirtschaft offen. Die EDG wird diese Entscheidung täglich bei sich ändernden Rahmenbedingungen überprüfen.

Umgang mit Abfällen im Haushalt

Wichtig ist aber auch, was die Dortmunder*innen tun können, um die Mitarbeiter*innen der EDG aktiv zu unterstützen und diese und sich selbst zu schützen.

Das ist zu beachten:

Die EDG bittet dringlich darum, die Entsorgung von Abfällen wie Sperrmüll oder Grünschnitt an den Recyclinghöfen auf einen späteren Zeitpunkt zu verlagern! Nur bei hygienisch bedenklichen Abfällen und im Falle nicht aufschiebbarer Entsorgungsfälle, z. B. aufgrund von Umzügen, kann eine Anlieferung an den Recyclinghöfen erfolgen. Abfälle dürfen nicht im öffentlichen Straßenraum, z. B. vor einem Recyclinghof, abgelagert werden. Dies ist eine illegale Abfallablagerung!

Nichts unachtsam auf die Straße werfen: All das, was auf der Straße landet, muss von den Mitarbeitern der EDG eingesammelt werden. Diese personellen Ressourcen fehlen an anderen Stellen.

Es ist davon auszugehen, dass die Abfallmengen, die in Haushalten anfallen, durch die momentanen Verhaltensänderungen (zu Hause essen und Online-Bestellungen, die in der Regel abfallintensiver sind) zunehmen werden. Daher bittet die EDG, Abfall zu vermeiden, wo immer es geht.

Für den Abfall aus Haushalten von erkrankten, infizierten und in Quarantäne befindlichen Personen, gilt: Hygieneabfälle wie z.B. Taschentücher gehören nicht in den Papier- oder Biomüll, sondern in den Restmüll. Diese Abfälle in eine Plastiktüte geben und zuknoten, bevor sie in den Restmüll geworfen wird.

Abfälle zusammenfalten, also beispielsweise Tetrapacks, Verpackungen und Kartons, das spart Volumen in den Abfallbehältern.

Die Abfälle so entsorgen, dass möglichst wenige verderbliche Speisereste darin sind. Das hat zur Folge, dass – auch bei vorrübergehenden Einschränkungen der Entsorgung – die Abfälle länger lagern können, bevor sie anfangen, zu stinken und unhygienisch werden.

Müll soll nicht neben die Tonnen gestellt werden, insbesondere kein verderblicher und Hygieneabfall.

Zum Thema

Aktuellen Informationen unter www.edg.de oder bei Facebook zu finden. Die Kundenberatung ist weiterhin per Mail an info@edg.de oder am Servicetelefon 0231/9111 111 zu erreichen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten einer Beteiligungsgesellschaft der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.