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Wohnen

Am ehemaligen Bergstadion in Dortmund-Eving soll neuer Wohnraum entstehen – Arbeiten zur Flächenaufbereitung beginnen

Nachricht vom 25.03.2020

Am 30. März beginnen im Auftrag des AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung die Felduntersuchungen auf dem Gelände des ehemaligen Bergstadions in Dortmund-Eving. Dazu werden an zwei Tagen Schürfarbeiten mit dem Bagger durchgeführt, um Aufschluss über die Beschaffenheit des Untergrunds auf dem Gelände zu erhalten.

Wohnraum ist im wachsenden Dortmund sehr gefragt. Der Fachbereich für Liegenschaften der Stadt Dortmund arbeitet stets daran, weitere Flächen aufzubereiten und für die Bebauung zu erschließen. So werden mitunter auch Flächen, die bislang einer anderen Nutzung dienten, aufbereitet.

Heute beginnen im Auftrag des AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung die Felduntersuchungen auf dem Gelände des ehemaligen Bergstadions in Dortmund-Eving. Dazu werden an zwei Tagen Schürfarbeiten mit dem Bagger durchgeführt, um Aufschluss über die Beschaffenheit des Untergrunds auf dem Gelände zu erhalten. Diese Arbeiten sind bei Flächenaufbereitungen Standard. Sie sind notwendig, um die Sanierung der Fläche, die rund 150 Meter westlich von der "Neuen Mitte Eving" entfernt liegt, zielgerichtet planen zu können.

Die eigentliche Flächenaufbereitung wird voraussichtlich im Herbst 2020 stattfinden. Die künftige Nutzungsform soll "Wohnen" sein. Dafür ist rein vorsorglich der Bodenaustausch mit einem Umfang von rund einem Meter vorgesehen.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird das Gelände für die künftige Bebauung durch die Stadt Dortmund erschlossen. Voraussichtlich ab Frühjahr 2021 können 18 Baugrundstücke für Doppelhaushälften und fünf Bauplätze für Einzelhäuser für den individuellen Hausbau ohne Architekten und Bauträgerbindung angeboten werden.

Zum Hintergrund

Bei dem Gelände handelt es sich um die rund 9.300 m² große Teilfläche eines ehemaligen Sportplatzes ("Bergstadion"), der im Jahr 2005 zugunsten eines neuen Kunstrasenplatzes aufgegeben wurde. Der Sportplatz diente seit den 1960er Jahren als Spielstätte des TuS Eving-Lindenhorst.

Stand der Untersuchungen

Anlässlich der Aufstellung des Bebauungsplanes Ev 148 Wohnsiedlung - Am Eckey - wurden Boden-, Bodenluft- und Grundwasseruntersuchungen durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass das Gelände durch Auffüllung begradigt wurde - auch um eine Sportplatznutzung zu ermöglichen. Unter der rund 10 cm mächtigen Ascheschicht im Bereich des Sportplatzes bzw. der 50 cm mächtigen humosen Oberbodenschicht in den nördlichen und westlichen Randbereichen wurden dabei Auffüllungen mit einer Mächtigkeit von überwiegend rund 0,3 bis 1,8 Meter, vereinzelt jedoch auch bis 3,6 Meter gefunden. Die Auffüllungen bestehen aus Materialien mit Beimengungen im Wesentlichen aus Bauschutt, Ziegelbruch und Bergematerial.

Das Areal liegt im Geltungsbereich eines seit 2014 bestandskräftigen Bebauungsplanes, der ausschließlich "Allgemeine Wohngebiete" festsetzt. Im Mai 2018 meldete die Stadt die Fläche zur Brachflächenmobilisierung im Rahmen des Sonder-Förderprogramms "Identifizierung und Mobilisierung von Brachflächen für dauerhaften Wohnraum" beim AAV an.

Im Dezember 2019 wurden in einem ersten Schritt vom AAV Leistungen für ergänzende Untersuchungen, Planungen und Begleitung der Baumaßnahmen an ein Ingenieurbüro aus Dortmund vergeben. Anschließend wurden Rodungsarbeiten ausgeschrieben, die Ende Februar 2020 durchgeführt wurden. Die Fläche ist nun frei von dichtem Bewuchs, der die notwendigen Untersuchungen ansonsten behindert hätte.

Finanzierung der Maßnahme

Das Sonder-Förderprogramm "Identifizierung und Mobilisierung von Brachflächen für dauerhaften Wohnraum" ist eine Initiative des NRW-Umweltministeriums, das dafür insgesamt 9,2 Mio. € zur Verfügung gestellt hat. Aus diesen Mitteln finanziert der AAV bei allen Projekten des Programms sämtliche notwendigen Untersuchungen, Rückbauarbeiten, Sanierungen sowie Entsorgung und Wiederverfüllung der Flächen. Das Programm läuft noch bis Ende 2021.

Zum Thema

Interessenten können sich beim beim Fachbereich Liegenschaften der Stadt Dortmund registrieren lassen. Weitere Informationen zum Baugebiet erhalten Sie unter der Rufnummer (0231) 50-29766.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.