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Gesundheitsförderung

Gesundheitsamt baut Modellprojekt gegen Übergewicht an Schulen in Lütgendortmund auf

Nachricht vom 31.03.2020

Der Stadtbezirk Lütgendortmund soll eine Fachkraft für schulische Gesundheitsförderung erhalten. Ziel dieses dreijährigen geförderten Modellprojekts ist es, im Stadtbezirk ein gesundheitliches Netzwerk zu entwickeln, auszubauen und zu koordinieren.

Die Fachkraft ist ans Gesundheitsamt angebunden und soll schwerpunktmäßig in zwei Grundschulen arbeiten. Eine entsprechende Empfehlung hat die Verwaltungsspitze am Dienstag, 31. März, zur Beratung in die politischen Gremien gegeben.

Die Arbeit der Fachkraft ist Teil einer städtischen Gesamtstrategie zur Umsetzung des Dortmunder Kindergesundheitsziels, das der Rat 2017 beschlossen hat. Es lautet: "Alle Kinder in Dortmund wachsen – auch unter schwierigen Lebensbedingungen – gesund auf". Das kommunale Förderprogramm der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Bündnis für Gesundheit) fördert in Dortmund zunächst mit 150.000 Euro über drei Jahre den Aufbau gesundheitsförderlicher Steuerungsstrukturen. Den Zuwendungsbescheid dafür nahm Gesundheitsdezernentin Birgit Zoerner im Februar entgegen.

Wissen und Verhalten stärken

Die Fachkraft für schulische Gesundheitsförderung wird Vorgehensweisen entwickeln, die das Gesundheitswissen und -verhalten sowohl bei Grundschulkindern als auch bei deren Eltern stärken soll. Im Fokus stehen insbesondere Familien in schwierigen sozialen Lagen und mit erhöhten Gesundheitsrisiken. Die im Modellprojekt erworbenen Erkenntnisse und erprobten Konzepte sollen anschließend für alle Dortmunder Grundschulen nutzbar sein.

Gearbeitet wird zu den Themen Bewegung, gesunde Ernährung und Medienkonsum mit einem Schwerpunkt auf der Vorbeugung von Übergewicht. In Dortmund liegt die Zahl der übergewichtigen Kinder bei Einschulungsuntersuchungen seit über zehn Jahren bei über 13 Prozent und damit über dem NRW-Durchschnitt. Dicke Kinder werden meist dicke Erwachsene und haben damit ein erhöhtes Risiko für (Herz-) Kreislauferkrankungen oder Diabetes. Außerdem ist Adipositas ein einflussreicher Risikofaktor bei der Entstehung von Krebs.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.