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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Coronavirus

Signal Iduna Park wird Behandlungszentrum für Covid-19 - Zweite Anlaufstelle neben Klinikum Nord

Nachricht vom 03.04.2020

Borussia Dortmund stellt das Stadion für den Kampf gegen das Corona-Virus zur Verfügung. Ab Samstag, 4. April, stehen im Bereich der Nordtribüne des Signal Iduna Parks die Versorgung von Coronavirus- Verdachtsfällen sowie Patient*innen mit entsprechenden Beschwerden im Mittelpunkt.

Diagnostikstelle und Behandlungszentrum

Zentrale Diagnostikstelle: Ausschließlich Abstriche und Test bei entsprechender Symptomatik am Klinikum Nord

Behandlungszentrum: Einschätzung zur Schwere der Erkrankung und Entscheidung über ambulante oder stationäre Betreuung.

Sofern eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu befürchten ist oder Sie eine für Covid-19 typische Symptomatik aufweisen und lediglich einen Abstrich durchführen lassen möchten, wenden Sie sich an die Diagnostikstelle am Klinikum-Nord.

Wünschen Sie darüber hinaus eine ärztliche Behandlung, stehen Ihnen beide Behandlungszentren zur Verfügung.

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Medizinisch Technische Assistentin (MTA) Hassana Aazour im Corona-Behandlungszentrum auf der Nordtribüne des Signal Iduna Park.

Mit dem Behandlungszentrum im Signal Iduna Park ergänzt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) die bestehende hausärztliche Versorgung (hier ist der Hausarzt auch weiterhin der erste Ansprechpartner), um Coronavirus-Patienten und Verdachtsfälle außerhalb der Praxen der niedergelassenen Vertragsärzte qualifiziert zu versorgen. Gleichzeitig können so mögliche Infektionsketten unterbrochen werden, weil Kontakte zu anderen Patienten, Ärzten und Praxispersonal in den einzelnen Arztpraxen vermieden werden.

Die - ambulanten, nicht stationären - neuen Behandlungsstrukturen im Stadion richten sich ausschließlich an diejenigen Patienten, die einen Verdacht auf eine COVID-19-Infektion sowie behandlungsbedürftige Beschwerden aufweisen.

Zweite Dortmunder Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe

Im Behandlungszentrum wird die Schwere der Erkrankung ärztlich eingeschätzt und entschieden, ob die Patienten weiter ambulant betreut werden können oder in eine Klinik eingewiesen werden müssen. Ebenso sollen die Patienten hier notwendige Rezepte für ihre Medikamente und gegebenenfalls Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen erhalten.

"Unser Stadion ist das Aushängeschild der Stadt, für fast jeden in Dortmund und Umgebung ein Fixpunkt und durch seine technischen, infrastrukturellen und räumlichen Bedingungen der ideale Ort, um gerade jetzt Menschen aktiv zu helfen, die potenziell vom Corona-Virus infiziert sind bzw. über entsprechende Beschwerden wie Atemwegserkrankungen und Fieber klagen“, betont Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der BVB-Geschäftsführung.

"Klar, der Gedanke ist erst einmal ungewöhnlich – mit Fieber und Atemwegsbeschwerden ins Stadion zur Untersuchung. Aber tatsächlich haben wir hier die optimalen Bedingungen: Wir haben uns deshalb sehr über das Angebot und die Hilfe des BVB gefreut", sagt Dr. Dirk Spelmeyer, 1. Vorsitzender der KVWL. Vor rund zwei Wochen ist bereits das erste Dortmunder Corona-Behandlungszentrum am Klinikum Nord an den Start gegangen.

Zum Thema

Das Corona-Behandlungszentrum im Signal Iduna Park befindet sich in der vierten Etage der Nordtribüne. Der Zugang erfolgt - gut ausgeschildert - über den Vorplatz des Stadions. Dort, direkt an der Strobelallee, werden auch Parkplätze zur Verfügung stehen.

Das Behandlungszentrum wird täglich von 12:00 bis 16:00 Uhr geöffnet sein, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.