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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Stellungnahme

Konzert von Xavier Naidoo: Stadt prüft Absage im Gespräch mit dem Veranstalter

Nachricht vom 23.04.2020

Für die Stadt Dortmund ist ein Konzert des Musikers Xavier Naidoo im Westfalenpark (5. September 2020) nicht vereinbar mit ihrem Charakter einer weltoffenen, vielfältigen und toleranten Stadt.

Naidoo hat in der jüngeren Vergangenheit wiederholt öffentliche Äußerungen mit rassistischer und antidemokratischer Tendenz getätigt. Er äußert Verschwörungstheorien mit teils antisemitischen Bezügen und pflegt in den sozialen Medien Kontakte zur Identitären-Bewegung.

"Wir wollen Xavier Naidoo nicht in unserer Stadt und auch nicht jene Anhänger seiner Musik, die seine Positionen teilen", so Oberbürgermeister Ullrich Sierau. "Wir stehen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Xavier Naidoo und seine Äußerungen passen nicht hierher."

Die Stadt Dortmund prüft nun in Gesprächen gemeinsam mit dem externen Veranstalter, der die Fläche im Westfalenpark gemietet und die Künstler engagiert hat, wie sich eine Absage am besten regeln lässt. Die Stadt Dortmund setzt darauf, dass der Vertragspartner ihre Auffassung teilt und eventuell einen Ersatz für den Termin am 5. September anbietet – in der Corona-Situation immer vorbehaltlich des Gesundheitsschutzes und der dann gültigen Auflagen für derartige Veranstaltungen.

Dieser Beitrag befasst sich mit einer Stellungnahme der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.