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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Nachkriegszeit

"Dora war nicht im Widerstand": Audio-Installation der Fachhochschule in der Steinwache

Nachricht vom 14.05.2020

In der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache stellen Studierende der Fachhochschule (FH) Dortmund eine Audio-Installation zum Thema Nachkriegszeit aus - am Beispiel von Urgroßmutter "Dora".

Blick in den Ausstellungsraum

Eine Audio-Installation der FH Dortmund in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Steinwache

Dora, 45 Jahre alt, dreifache Mutter und alleinige Versorgerin: Sie war eine von Millionen "durchschnittlichen Deutschen" der Nachkriegszeit. Zwei Studierende der Fachhochschule Dortmund haben sie nun zum Sprechen gebracht: Jan und Sophia Firgau haben sich für ihre Abschlussarbeit im Studiengang "Szenografie und Kommunikation" an der FH Dortmund am Beispiel ihrer Urgroßmutter mit der Rolle der zahlreichen Mitläufer*innen und dem Fortbestehen der NS-Ideologie in der Nachkriegszeit beschäftigt. Entstanden ist eine Audio-Installation, die noch bis zum Ende der Sommerferien am 11. August 2020 in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in der Steinstraße 50 zu sehen ist.

Dora ist eine von vielen, eine Überzeugte. Inmitten ihres zerfallenden Weltbildes gibt sie Einblicke in Alltag und Ideologie, in letzte Hoffnungen, erzürnte Ungläubigkeit und tiefe Enttäuschung. Ein wiederentdecktes Tagebuch als rares Zeugnis der deutschen Nachkriegsmonate gibt seltene Einblicke in eine von der NS-Propaganda durchdrungene Gedankenwelt.

Zum Thema

Die Audio-Installation ist Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.