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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Coronavirus

Arbeitsagentur, Familienkasse und Jobcenter setzen weiter auf Telefon- und Onlinezugang

Nachricht vom 18.05.2020

Arbeitsagentur, Familienkasse und Jobcenter Dortmund klären, aufgrund der aktuellen Corona-Situation, die Anliegen ihrer Kund*innen telefonisch und online und reduzieren dadurch die persönlichen Kontakte. Dieser Weg wird auch für die kommenden Wochen beibehalten.

Kund*innen können Anliegen weiter online und am Telefon klären

Für die Institutionen hat sich das Vorgehen unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes sowohl für die Mitarbeiter*innen als auch für Kund*innen bewährt. Um gut erreichbar zu sein, wird zusätzliches Personal, zum Beispiel aus der Arbeitsvermittlung, in der telefonischen Beratung eingesetzt.

Persönliche Vorsprachen nur in Ausnahmefällen

In den kommenden Wochen planen die Arbeitsagentur, die Familienkasse und das Jobcenter, im Einzelfall wieder terminierte Gespräche anzubieten. Dafür werden in den Dienststellen derzeit die Räumlichkeiten umgebaut und mit zusätzlichen Serviceschaltern, die die hygienischen Standards zum Gesundheitsschutz erfüllen, ausgestattet.

Nach wie vor können die Kund*innen nahezu alle Anliegen telefonisch oder online erledigen. Persönliche Gespräche vor Ort sollen in dringenden Fällen jedoch wieder ermöglicht, wenn es beispielsweise rechtlich zwingende Gründe dafür gibt. In diesen Fällen vereinbart das Jobcenter, die Familienkasse und die Arbeitsagentur mit den Kund*innen einen Termin.

Ansonsten gilt: Alle Regelungen, die seit dem 18. März gelten, haben weiterhin Bestand. Eine Arbeitslosmeldung kann bis auf Weiteres auch telefonisch erfolgen und wird gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt persönlich nachgeholt. Anträge auf Geldleistungen können online unter arbeitsagentur.de gestellt werden.

Auszahlung von Geldleistungen hat höchste Priorität

Agenturchefin Heike Bettermann: "Wir sind weiter für unsere Kundinnen und Kunden da – auch wenn die Türen geschlossen sind. Unsere wichtigste Aufgabe in diesen Zeiten bleibt die zuverlässige Zahlung von Geldleistungen, um Existenzen zu sichern. Dazu gehören neben dem Kurzarbeitergeld, dem Arbeitslosengeld und der Grundsicherung auch alle Leistungen der Familienkasse. Dafür bündeln wir auch weiterhin unsere Kapazitäten."

Die Geschäftsführerin des Jobcenters, Dr. Regine Schmalhorst, ergänzt: "Die digitalen und telefonischen Wege zu uns werden gut angenommen. Der Informationsaustausch funktioniert zuverlässig, so ist die finanzielle Versorgung unserer Kundinnen und Kunden sichergestellt. In der aktuellen Lage gilt es, besonnen und verantwortungsvoll zu handeln. Daher werden wir zunächst ausschließlich absolut erforderliche Kontakte unter besonderen Vorkehrungen des Gesundheitsschutzes stattfinden lassen."

Zum Thema

Arbeitsagentur (Mo - Fr: 8:00 bis 18:00 Uhr):

für Arbeitnehmer und Arbeitslose (auch für Arbeitslosmeldungen), 0231 8422288 oder 0800 4555500 (gebührenfrei)

für Arbeitgeber (auch in Anfragen zum Kurzarbeitergeld), 0231 8421666 oder 0800 4555520 (gebührenfrei)

Jugendberufshaus Dortmund (U25):

0231 8429800 (Hotline) oder 0231 8429869 (zur Terminvereinbarung bei der Berufsberatung)

Familienkasse (Mo - Fr: 8:00 bis 18:00 Uhr):

0800 4555530 (bei Fragen zu Leistungen der FamKa, auch in Fragen zum Notfall KiZ)

Jobcenter (Mo – Do. 8:00 bis 15:00 Uhr / Fr 8:00 bis 13:00 Uhr): 0231 8421177 (Leistung/Geld)

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.