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Gesundheit

Klinikum Dortmund setzt akademische Pflegefachpersonen auf 60 Stationen ein

Nachricht vom 18.05.2020

Als eines der ersten Krankenhäuser in Deutschland verstärkt das Klinikum Dortmund jetzt die Pflegeteams auf den über 60 Stationen mit je einer "akademischen Pflegefachperson". Dabei geht es um neu geschaffene Expertenstellen, die als Brücke von der Wissenschaft in die Praxis fungieren und neueste Erkenntnisse beim Patienten schnell zur Anwendung bringen sollen.

v.l. Marina Orzessek und Andrea Besendorfer

v.l. Marina Orzessek und Andrea Besendorfer; beide sind Pflegewissenschaftlerinnen im Klinikum Dortmund, die gemeinsam mit dem Pflegedirektor Georg Schneider die "akademische Pflegefachperson“ als Erweiterung der Stationsteams auf den Weg gebracht haben
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Klinikum Dortmund

"Wir sehen darin eine Verbesserung der Arbeit mit den Patienten und eine Aufwertung des Berufsbildes", erklärt Georg Schneider, Pflegedirektor im Klinikum Dortmund. Gemeinsam mit der Pflegewissenschaftlerin Andrea Besendorfer hatte er sich für diese Kompetenz im Haus stark gemacht.

Ganz konkret wird es u.a. die Aufgabe der akademischen Pflegefachperson sein, Wege und Methoden der Vermittlung des universitären Wissens für das Stationsteam zu finden. Das können z.B. so genannte "One Minute Wonder" sein, also kurze Lerneinheiten als Plakate, die an Orten auf der Station hängen, an denen sich die Pflegende aufgrund ihrer Arbeit länger aufhalten (z.B. Geräte zur Bestimmung von Vitalwerten). "Es geht darum, wissenschaftliche Erkenntnisse individuell für die Patient*innen umzusetzen und anzuwenden", so Schneider.

Als Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft bietet das Klinikum Dortmund diesen akademischen Pflegefachpersonen, die an der Universität oder einer Hochschule einen Bachelor-Abschluss erreicht haben, eine Bezahlung nach öffentlichem Tarif inkl. aller üblichen Sozialleistungen (einschließlich Zusatzversorgung). Dafür wird neben dem abgeschlossenen Studium auch eine Ausbildung in der Gesundheits- und Kranken- bzw. Kinderkrankenpflege vorausgesetzt.

"Wir ermöglichen es Bewerbern auf diese neuen Stellen, auch erst einmal im Rahmen einer Hospitation unser Klinikum kennenzulernen", sagt Andrea Besendorfer. "Uns ist es wichtig, dass die Bewerber die Kultur unseres Hauses erleben können und gemeinsam mit uns das Patientenwohl fördern."

Zum Thema

Interessierte können mit der Pflegewissenschaftlerin Andrea Besendorfer Kontakt aufnehmen und sich eingehender informieren per E-Mail an

Dieser Beitrag befasst sich mit Angelegenheiten einer Beteiligungsgesellschaft der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.